Protest gegen den Ausbau des 5G-Mobilfunknetzes

Nationale Kundgebung Nr. 2 in Bern

Technologische Entwicklungen sind nützlich – aber nicht auf Kosten der Gesundheit und Umwelt.
Stopp Zwangsbestrahlung. 
Stopp Technologie-Macht. Stopp 5G.

  • Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der SchweizerInnen aus Gründen der Gesundheit, Umwelt, Sicherheit und Demokratie die 5G-Technologie ablehnt.
  • Die über 20-jährige Praxiserfahrung sowie zahlreiche internationale Studien belegen, dass Funkstrahlung unsere Gesundheit schädigt.
  • Weltweit protestieren zahlreiche WissenschaftlerInnen und ÄrztInnen gegen die Einführung des Mobilfunkstandards 5G. 

Nein zur fortdauernden Zwangsbestrahlung! Ja zur Wahlfreiheit!

Der Ständerat hat zweimal, 2016 und 2018, eine Grenzwerterhöhung abgewiesen. Trotzdem wird nun doch wieder daran gearbeitet, dass die Sendemasten stärker als bisher strahlen dürfen. So oder so wird mit der Einführung von 5G die Strahlenbelastung weiter zunehmen. Unsere Gesundheit wird verkauft und die Umwelt aufs Spiel gesetzt.  Die Politik muss erkennen: Es braucht eine zukunftsfähige Mobilfunkinfrastruktur mit weniger Strahlenbelastung für die Bevölkerung und die Umwelt. Wir setzen uns dafür ein.

Unsere Forderungen an der Kundgebung vom 21. September 2019

  • Unverzüglich ein nationales Moratorium über die 5G-Technologie verhängt wird, bis eine ausreichende Anzahl unabhängiger wissenschaftlicher Studien vorliegt, die auf eine Unbedenklichkeit dieser Technologie hinweisen;
  • … dass die vor dem 17. April 2019 geltenden Grenzwerte der NIS-Verordnung nicht erhöht werden und die Spitzenwerte die aktuellen Grenzwerte in keinem Fall übersteigen;
  • … dass die Messmethode der NIS-Verordnung nicht auf die Weise modifiziert wird, um eine Erhöhung der Strahlungsbelastung über die aktuellen Grenzwerte hinaus zu erlauben;
  • … eine bessere Aufklärung der Bevölkerung über die aktuelle Strahlungsbelastung durch das Mittel von Präventionskampagnen;
  • … die Einführung eines Gesundheitsmonitorings hinsichtlich der Auswirkungen von Immissionen durch ortsfeste Mobilfunkanlagen;
  • … einen echten politischen Willen, den Glasfaserausbau bis zum Haus (FTTH) wie auch kabelgebundene Lösungen gegenüber der kabellosen Technik zu bevorzugen;
  • … eine prioritäre Sanierung der sogenannten Orte mit empfindlicher Nutzung (Kindergärten, Schulen, Spitäler, Altersheime, Arztpraxen und Wohnungen) durch die Einrichtung von Kommunikationsnetzwerken ohne Strahlungsbelastung;
  • … Weisse Zonen für gefährdete elektrohypersensible Personen (EHS) sowie deren Unterstützung und die Anerkennung ihrer Behinderung;
  • … die Förderung von Forschung und Entwicklung neuer gesundheitsverträglicher Technologien anstelle der Funkstrahlung sowie das Verbreiten von Wissen über die Wirkungen nichtionisierender Strahlung auf Hochschulebene.

Projekt:
Nationale Kundgebung Nr. 2 auf dem Bundesplatz in Bern

Organisation:
«frequencia»

Datum:
Samstag, 21.09.2019

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