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Risiken der Mobilfunktechnologie

Mobilfunk: Grenzwerte schützen die Bevölkerung nicht

Seit der Einführung der digitalen Mobilfunktechnologie weisen Verbände von Umweltärzten, Gruppen unabhängiger Wissenschaftler, Vereinigungen zum Schutz vor Mobilfunkstrahlung sowie Baubiologen-Verbände aufgrund umfangreicher und eindeutiger Informationen auf die gesundheitlichen Gefahren des Mobilfunks hin. Sie fordern tiefere Strahlungsgrenzwerte.

Risiken und Schäden längst bekannt

Es wird behauptet, dass unsere Bevölkerung durch den Schweizer Anlage-Grenzwert vor der Antennenstrahlung genügend geschützt ist. Scheinbar würden diese Grenzwerte nicht nur in der Schweiz, sondern in ganz Mitteleuropa fast immer eingehaltenen. Die Praxiserfahrung zeigt jedoch etwas ganz anderes. Immer mehr Ärzte und Wissenschaftler schlagen Alarm: Mobilfunkantennen machen krank.

Der landesweite Widerstand gegen Antennen-Baugesuche hat weniger mit einer angeblichen «diffusen Angst» zu tun, wie es häufig in den Medien zu lesen ist. Dieser steht in unmittelbarer Verbindung mit einem eindeutigen, weltweit bestätigten Erfahrungswissen. Aufmerksame Ärzte, Komplementärmediziner, Messfachleute und vor allem direkt Betroffene wissen seit mehr als 20 Jahren, welche Krankheitsbilder Mobilfunkantennen hervorrufen können. Die Befindlichkeitsstörungen und Gesundheitsschäden sind evident. Vom etablierten Wissenschaftsbetrieb wird diese Evidenz ignoriert.

Grafik: Aus Enrique Navarro, J. Segura, M. Portoléz, Claudio Gomez Perretta de Mateo, et al. (2003), „The Microwave Syndrom, a preliminary Study in Spain“, Electromagnetic Biology and Medicine, Vol. 22, Issue 2, 2003

Einführung einer Technologie ohne Risikoabschätzung

Mobilfunk nutzt Frequenzen zwischen 400 MHz bis zu 100 GHz. Die Dienste heissen GSM, UMTS, LTE, 5G, WLAN, um einige davon zu nennen. Ihre nichtionisierende, gepulste Mikrowellenstrahlung ist gesundheitsschädlich. Dazu liegen zu beinahe allen Frequenzen zahlreiche Forschungsergebnisse vor. Nun soll 5G ohne jegliche Überprüfung der Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt eingeführt werden. Erste Studien wurden gerade erst veröffentlicht.

Offiziell heisst es immer noch, die Schädlichkeit von 5G sei «nicht bewiesen». Dafür gibt es Gründe. Wirtschaftlich-politische Gründe: Viele Studien werden von der Industrie bezahlt. Gesetzgeber und Behörden sind starkem Druck seitens der Wirtschaft ausgesetzt oder mit ihr verkoppelt. Zwischen Vollzugsbehörden und Gerichtsbarkeit wird die Verantwortung hin und her geschoben.

Individuelle Gründe: Wissenschaftler streben beruflichen Erfolg an und brauchen Forschungsgelder. Viele von ihnen wollen sich nicht exponieren, um ihre anerkannte Stellung innerhalb der «Scientific Community» der etablierten Wissenschaftler nicht zu gefährden.

Aus „Study of the health of people living in the vicinity of mobile phone base stations, part I“, Prof. R. Santini et. al., Universität Villeurbanne (Lyon), Pathol. Biol. 2002.

 

Es braucht strahlungsarme Wohnungen

Die Mobilfunk-Infrastruktur wird schnell ausgebaut. Dabei wird der Gesundheitsschutz völlig vernachlässigt. Dabei ist es dringend nötig dem Schutz der Gesundheit oberste Priorität einzuräumen. Das Wohlergehen der Bevölkerung sowie die Leistungsfähigkeit der Lernenden und Arbeitenden muss sichergestellt werden können. Dafür braucht es jetzt entsprechende Massnahmen.

Wird der Mobilfunk im gleichen Stil wie bisher ausgebaut, werden die Menschen die Leidtragenden sein. Es wird unmöglich sein, sich vor Mobilfunkstrahlen zu schützen – nicht einmal in den eigenen vier Wänden. Darum fordert Frequencia Im Speziellen strahlungsarme Lebens- und Innenräume.

Trennung von Innenraum- und Aussenbereich

Möglich wird dies mit der systematischen, strikten Trennung von Innen- und Aussenräumen und zwar mittels Breitbandinternet. Erst dann liegt die individuelle Entscheidungsfreiheit bei den Menschen selbst. Eine Erhöhung der Grenzwerte für Mobilfunk wird dadurch unnötig, ja diese könnten sogar gesenkt werden. Damit sinkt auch im Aussenraum der Strahlungspegel.

Elektromagnetische Strahlung ist überall vorhanden und wird durch verschiedene Quellen erzeugt. Die grössten und stärksten Verursacher befinden sich oft ausserhalb von Gebäuden und Wohnungen. Mit dieser Strahlung müssen wir leben – ob wir das wollen oder nicht. Die Erzeuger der Strahlung können nicht beseitigt oder abgestellt werden. Als Bürgerin oder Bürger haben wir keinen Einfluss auf deren Betrieb oder Lage. Somit bleibt der Bevölkerung oftmals nichts anderes übrig, als die Wohnung vor Strahlung zu schützen oder ihr aus dem Weg zu gehen – soweit dies überhaupt möglich ist.

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