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Welche Zukunft wünschen wir unseren Kindern?

Was der Ausbau von 5G bedeutet

Derzeit sorgen eine Zahl und ein Buchstabe für aufgewühlte Gemüter: 5G. Fakten und Falschaussagen können vom Laien kaum auseinandergehalten werden. Bund, Kantone und Gemeinden schmieden Ausbaupläne, doch niemand weiss so recht, womit man es eigentlich zu tun hat. So immens das Interesse der Bevölkerung an diesem Thema ist, ist auch die Informationslücke. Liegt in Ihrer Gemeinde das Bauvorhaben einer 5G-Antenne bereits auf? Ist die erste Antenne vielleicht schon aufgestellt worden? Bestimmt haben Sie sich schon die eine oder andere Frage gestellt. Und vermutlich haben Sie keine zufriedenstellende Antwort erhalten. Denn das Thema ist hochkomplex und kaum erforscht.

Der Ausbau von 5G erfolgt in zwei Phasen

In Europa ist die Aufschaltung von 5G in zwei Phasen geplant. Seit 2019 werden Frequenzbänder im Bereich der bisherigen Mobiltelefonie unterhalb von 6 GHz benutzt, dies mit einer 4G-ähnlichen Technik. Das Neue daran ist der Einsatz von adaptiven Antennen mit mehreren Sendekanälen, was die schädlichen Auswirkungen der Strahlung beträchtlich erhöhen könnte. Die Folge: Noch mehr Personen könnten an Elektrohypersensitivität erkranken. 

Antennen an jedem Laternenmast

Die spätere Einführung des «echten» 5G mit dem Einsatz von Millimeterwellen im Bereich hoher Frequenzen (25 – 86 GHz) wird wegen der geringen Reichweite dieser Wellen enorm mehr Antennen benötigen. Sie haben vielleicht schon den Ausdruck «Antennen an jedem Laternenmast» gehört. Damit ist gemeint, dass jeder noch so kleine oder weit entfernte Ort bestrahlt wird, damit keinerlei Funkschatten entstehen. Diese Entwicklung hat in den USA und in Asien bereits begonnen. In Europa ist sie in naher Zukunft geplant.

Der Bund weiss nicht, wie 5G wirkt

Ohne die Ergebnisse der von Bundesrätin Doris Leuthard im BAFU (Bundesamt für Umwelt) eingesetzten Arbeitsgruppe zu 5G abzuwarten, hat der Bund in einer ersten Phase den Mobilfunkbetreibern Konzessionen für die Nutzung neuer Frequenzbereiche gegen einen Betrag von 380 Millionen Franken erteilt. Auf die Unbedenklichkeitsstudie des Bundes wartet man immer noch. Da die Betreiber behaupten, sie könnten das 5G-Netz unter Einhaltung der in Kraft stehenden Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) nicht installieren, hat der Bund zudem diese Verordnung im April 2019 still und leise revidiert (Swisscom gehört zu 51 Prozent dem Bund). Dabei wurde das Vorsorgeprinzip missachtet, das der Berufsverband der Schweizer Ärzte und Ärztinnen FMH unterstützt.

Wir wurden nicht gefragt

5G wird der gesamten Schweizer Bevölkerung ohne demokratische Debatte aufgezwungen – ungeachtet diverser kantonaler Forderungen nach einem Moratorium. Umfragen von 2019 zeigen, dass sich die Mehrheit gegen die Einführung von 5G und den damit verbundenen Risiken ausspricht.

… lehnen eine Erhöhung
der Grenzwerte für 5G ab.

Noch kritischer zeigen sich Wähler der Grünen: 70 Prozent lehnen höhere Grenzwerte ab. Insgesamt nahmen 19018 aus der ganzen Schweiz an der  Tamedia-Wahlumfrage im Mai 2019 teil.

Fakten zu 5G

  • 5G ist nicht nötig für den privaten Gebrauch. Dafür reichen 4G/4G+ sowie Glasfaser- und Kupferkabelnetze aus.
  • 5G ist anfälliger auf Spionage und kann leichter gehackt werden. 5G führt zu einer hochtechnisierten Gesellschaft, die Funktionsstörungen und Stromausfällen stark ausgeliefert ist.
  • 5G vergrössert die Möglichkeiten einer allgemeinen Überwachung der Bevölkerung.
  • 5G wird zu einer massiv erhöhten Elektrosmogbelastung führen, insbesondere aufgrund der starken Zunahme an mit dem Internet der Dinge (Internet of Things: IoT) vernetzten Geräten. Gravierend, da man schon seit den 90er-Jahren eine konstante, beträchtliche Erhöhung des Elektrosmogpegels beobachten kann.
Ohne Risikoabschätzung

5G: Ernsthafte Gesundheitsbedenken für Mensch und Umwelt

Renommierte Wissenschaftler und Mediziner sind weltweit alarmiert und befürworten das Vorsorgeprinzip. 5G wurde noch nicht auf seine Auswirkungen auf unsere Gesundheit und Lebewesen im Allgemeinen geprüft. Seine Einführung läuft daher auf ein gigantisches Experiment an Mensch, Tier und Pflanzen hinaus, was einen klaren Bruch des internationalen Rechts darstellt. 

Laut neuen Studien krebserregend

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hat im Jahr 2011 hochfrequente Funkstrahlung als «möglicherweise krebserregend für den Menschen» klassifiziert. Ein Wissenschaftlerkollektiv fordert nun aufgrund neuer Studien ihre Neueinstufung ohne Vorbehalte als «krebserregend für den Menschen».

Die offiziellen Grenzwerte zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung ignorieren die biologischen und kumulativen Auswirkungen einer jahrelangen pausenlosen Strahlenexposition des menschlichen Körpers. Sie basieren auf den von der ICNIRP empfohlenen Richtwerten für nichtionisierende Strahlung, die in den 90er-Jahren durch ein Komitee aus Vertretern des U.S. Militärs und der Mobilfunkindustrie festgelegt wurden. 

INTERNATIONAL APPEAL
Stop 5G on Earth and in Space

Grenzwerte dürfen nicht erhöht werden

Die Sicherheit der offiziellen Grenzwerte für 3G und 4G ist nicht geprüft worden. Diese Grenzwerte liegen weit über den Empfehlungen zahlreicher unabhängiger Wissenschaftler. Auch sind sie im Widerspruch zur Resolution Nr. 1815 des Europarates, die einen 30-Mal tieferen Grenzwert fordert, als er in der Schweiz gilt.

Für eine gefahrlose Strahlenexposition existieren Richtwerte, die 100 bis 1000 Mal tiefer angesetzt sind (Volt pro Meter) als die aktuellen Schweizer Grenzwerte. Hinter diesen Richtwerten stehen sowohl die unabhängige Wissenschaft wie auch die praktischen Erfahrungen der Baubiologie aus mehr als zwei Jahrzehnten.

Laut neuen Studien krebserregend

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hat im Jahr 2011 hochfrequente Funkstrahlung als «möglicherweise krebserregend für den Menschen» klassifiziert. Ein Wissenschaftlerkollektiv fordert nun aufgrund neuer Studien ihre Neueinstufung ohne Vorbehalte als «krebserregend für den Menschen». 

Die offiziellen Grenzwerte zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung ignorieren die biologischen und kumulativen Auswirkungen einer jahrelangen pausenlosen Strahlenexposition des menschlichen Körpers. Sie basieren auf den von der ICNIRP empfohlenen Richtwerten für nichtionisierende Strahlung, die in den 90er-Jahren durch ein Komitee aus Vertretern des U.S. Militärs und der Mobilfunkindustrie festgelegt wurden. 

Mobilfunkstrahlung macht krank

Nichtionisierende Strahlung, einschliesslich der von 5G, kann die DNA schädigen. Dies wurde durch die Swisscom selbst anerkannt in ihrer Patentanmeldung Nr. WO2004075583 (online verfügbar). Tausende unabhängige Studien, die online eingesehen werden können, beweisen die Schädlichkeit nichtionisierender Strahlung: Diabetes, Krebs, Nieren-, Herz- und neurologische Krankheiten treten vermehrt auf.

Krankheitsfälle werden zunehmen

Es ist zu befürchten, dass 5G zu einer Explosion von Fällen von Tinnitus, ADHS, Kopfschmerzen, Schwindel, Augenentzündungen, Depressionen, nervöser Spannung, chronischer Müdigkeit, Infektionsanfälligkeit, Schlafstörungen, Fruchtbarkeitsstörungen, Diabetes, Herz-Kreislauf-Problemen und Krebs führen wird.

Auch in der Schweiz gibt es bereits zahlreiche Fälle von Unverträglichkeit gegenüber elektromagnetischer Strahlung. Personen mit Elektrohypersensibilität (EHS) sind in ihrer Gesundheit stark beeinträchtigt, was häufig zu ihrem Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben führt.

Auch Tiere sind in Gefahr

In unabhängigen Studien zur Fauna und Flora wurden schädliche Auswirkungen von Mobilfunkstrahlung auch am Nutzvieh, an Vögeln, Mäusen, Ratten, Fröschen, Insekten (Bienen, Ameisen, Fliegen) sowie an Fadenwürmern, Bakterien und Pflanzen festgestellt.

Die Wirkungen der 5G-Millimeterwellen (> 25GHz) sind hingegen kaum bekannt. Es existieren bis heute nur sehr wenige Studien darüber. Die verbreitete Behauptung, wonach diese Millimeterwellen an der Körperoberfläche bleiben und nicht bis zu den Körperorganen vordringen können, ist wissenschaftlich nicht haltbar.

Der Strahlung ausgeliefert

Industriekonzerne wie SpaceX oder Amazon wollen mittels 5G über Satelliten den ganzen Planeten vernetzen. Kein Lebewesen auf der Erde würde sich dem noch entziehen können.

Privatleben: Wo bleibt die Sicherheit?

Die totale Vernetzung und die daraus resultierenden Daten liefern der Industrie und Politik eine Riesenmenge an Informationen über unser Privatleben. Das Sammeln von Daten in grossem Massstab wird auch eine verstärkte Überwachung ermöglichen. Für die Analyse dieser enormen Datenmengen muss man auf die Künstliche Intelligenz zurückgreifen. Denkbar wird die Entwicklung zu einer hyperautomatisierten, weitgehend bevormundeten und total überwachten Gesellschaft, wie sie heute schon in China beobachtet werden kann.

Nachhaltige Entwicklung: Welche Zukunft erwartet uns?

Als rein kommerziell basierte und für den Massenkonsum konzipierte Technik ist 5G überflüssig und wirkt für unseren Planeten zerstörerisch. Die programmierte Obsoleszenz (künstliche Alterung) von Hunderten Milliarden (!) vernetzter Objekte wird wesentlich zu der schon laufenden Umweltkatastrophe beitragen, da Elektronikabfälle kaum rezyklierbar sind.

Schon im Jahr 2013 entsprach der Energieverbrauch durch Internet und vernetzte Geräte demjenigen von Kanada und Finnland zusammen. Heute soll die Cloud bereits der fünftgrösste Energiefresser sein. Mit seiner Vielzahl an miteinander vernetzten Clouds wird 5G den Energieverbrauch noch um ein Vielfaches steigern.

5G: X Antennen müssen gebaut werden

5G erfordert den Bau von x Millionen neuer Antennen und zieht die Produktion von Hunderten Milliarden vernetzter Geräte nach sich, was zu einem vermehrten Abbau seltener Erze führen wird.

Der Abbau dieser Erze ist regelmässig mit gravierenden Umweltschäden verbunden, und die Arbeitsbedingungen in den Minen verletzen meist die Grundrechte der Arbeiter – im Speziellen der dort arbeitenden Kinder.

Wir verlangen ...

  • … dass unverzüglich ein nationales Moratorium über die 5G-Technologie verhängt wird, bis eine ausreichende Anzahl unabhängiger wissenschaftlicher Studien vorliegt, die auf die Unbedenklichkeit dieser Technologie hinweisen.
  • … dass die Grenzwerte der NIS-Verordnung nicht erhöht werden, und dass die Spitzenwerte die aktuell geltenden Grenzwerte in keinem Fall übersteigen sollen.
  • … dass die Messempfehlungen des Bundes(BAFU) nicht in einer Weise verändert werden, sodass die gemessene Strahlung die aktuellen Grenzwerte übersteigen kann.
  • … eine bessere Aufklärung der Bevölkerung über die aktuelle Strahlungsbelastung durch Präventionskampagnen.
  • … die Einführung eines Gesundheitsmonitorings hinsichtlich der Auswirkungen von Immissionen durch ortsfeste Mobilfunkanlagen.
  • … einen echten politischen Willen, den Glasfaserausbau bis zum Haus (FTTH) gegenüber der kabellosen Technik zu bevorzugen.
  • … eine prioritäre Sanierung der sogenannten Orte mit empfindlicher Nutzung (Kindergärten, Schulen, Spitäler, Altersheime, Arztpraxen und Wohnungen) durch die Einrichtung von Kommunikationsnetzwerken ohne Strahlungsbelastung.
  • … weisse Zonen für gefährdete elektrohypersensible Personen (EHS) sowie deren Unterstützung und die Anerkennung von Elektrohypersensibilität als Behinderung.
  • … die Förderung von Forschung und Entwicklung neuer gesundheitsverträglicher Technologien anstelle der Funkstrahlung.
  • … die Aufnahme des Wissens von den Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung in die Lehre auf Hochschulebene.

Was können wir tun?

Wir müssen uns nicht damit abfinden, dass uns 5G ohne Rücksicht auf die Auswirkungen auf Ethik, Gesundheit, Sicherheit und Umwelt aufgezwungen wird.
  • Boykottieren wir alle Geräte für die 5G-Nutzung sowie funkvernetzte Objekte und die Künstliche Intelligenz. Je mehr funkvernetzte Objekte, desto grössere Strahlungsbelastung.
  • Informieren Sie sich, um die Belastung durch nichtionisierende Strahlung für uns selbst und unsere Umgebung zu reduzieren.
  • Unterschreiben Sie die verschiedenen nationalen und internationalen Petitionen gegen 5G – ob elektronisch oder auf Papier.
  • Tragen Sie sich für den Frequencia-Newsletter ein und verpassen Sie keine Informationen.
  • Leisten Sie Widerstand gegen die Aufrüstung von bestehenden oder den Bau von neuen Antennen.
  • Schreiben Sie Briefe an Gemeinden, Kantone und den Bund zuhanden von Frau Simonetta Sommaruga, Vorsteherin des UVEK, indem Sie Ihre eigene Erfahrung mit Strahlung oder Ihre fundierten Überlegungen zu 5G formulieren.
  • Fragen Sie sich, wie abhängig Sie selber von Funkverbindungen aller Art sind.
  • Nehmen Sie teil an Veranstaltungen und Kundgebungen zur Warnung der Öffentlichkeit vor 5G.
  • … die Aufnahme des Wissens von den Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung in die Lehre auf Hochschulebene.
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