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E-ID-Referendum: Wir wollen keinen digitalen Schweizer Pass von privaten Unternehmen!

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Der digitale Schweizer Pass (E-ID) soll von privaten Unternehmen ausgestellt werden. Nicht mit uns!

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«Wir wollen keinen digitalen Schweizer Pass von der UBS, Credit Suisse oder Swisscom!»​

“Der Bundesrat und das Parlament wollen einen historischen Systemwechsel Private Unternehmen sollen in Zukunft den digitalen Schweizer Pass (E-ID) ausstellen und sensible private Daten verwalten. An die Stelle des staatlichen Passbüros treten Grossbanken, Versicherungsgesellschaften und staatsnahe Konzerne.

Der Bundesrat und das Parlament wollen einen historischen Systemwechsel: Private Unternehmen sollen in Zukunft den digitalen Schweizer Pass (E-ID) ausstellen und sensible private Daten verwalten. An die Stelle des staatlichen Passbüros treten Grossbanken, Versicherungsgesellschaften und staatsnahe Konzerne.

Die E-ID ist eine der demokratiepolitisch wichtigsten Entscheidungen: Es geht um die offizielle Identität der Bürgerinnen und Bürger der Schweiz. Verträge, Finanztransaktionen, Gesundheitsinformationen und auch Behördengeschäfte, wie die Steuererklärung oder die politische Entscheidungsfindung, werden zukünftig digital mit Hilfe einer E-ID abgewickelt werden.

Ein Umfragen zeigt, dass über 80% der Bevölkerung den digitalen Pass vom Staat beziehen wollen. Statt dem Wunsch der Bevölkerung Rechnung zu tragen, verabschiedet sich der Bund und das Parlament mit der Privatisierung der E-ID von einer staatlichen Kernaufgabe. Dagegen ergreifen wir das Referendum! Danke für Ihre Unterstützung.”

Quelle: https://wecollect.ch/de/campaign/e-id-referendum/

Peter Schlegel

in raduno
Wir fordern strahlungsarme Lebensräume. Wir fordern eine Nachdenkpause.

Peter Schlegel. Bauingenieur ETH Zürich, Experte für Elektrosmog, Vorstand von frequencia.

https://www.youtube.com/watch?v=qzSD1tYVHEc

Liebe Mit-Demonstrierende. Wir stehen hier vor dem Haus, von dem aus der Bundesrat die Strategie digitale Schweiz durchsetzen will. Ich frage: Müssen wir also die Volldigitalisierung der Schweiz jetzt einfach hinnehmen? Wo bleibt die öffentliche Grundsatzdebatte darüber, dass die Digitalisierung unser Leben massiv verändern wird? Denn sie wird nicht nur das Berufsleben, sondern vor allem unsere Gesundheit, unser Sozialleben, unser Kulturleben verändern, und sie wird unsere Grundfreiheiten einschränken.

Zur Strategie digitale Schweiz gehört 5G. Nur 5G kann scheinbar die nötige, riesige Datenübertragungskapazität bieten, damit alles funken kann, was funken muss, sodass eine volldigitalisierte, smarte Schweiz funktioniert. Für eine solche wird aber das jetzt im Ausbau befindliche 4G+5G-Netz der 1. Phase nicht genügen. Das dient vor allem dem Video-Streaming, also der Unterhaltung. Es wird das 5G-Netz der 2. Phase brauchen, das Netz mit den Millimeterwellen, von denen wir nur ahnen können, was sie gesundheitlich bewirken werden. Die Aussichten auf die Risiken sind nicht gut.

Damit diese Volldigitalisierung durchgesetzt werden kann, darf öffentlich nicht zugegeben werden, dass Mobilfunk krank macht. Aber er macht krank! Das weiss ich aus eigener, 20-jähriger Mess-Erfahrung mit Sicherheit; das wissen auch meine Schweizer und ausländischen Fachkollegen. Und alle Menschen, die es wissen wollen, können wissen, dass Funkstrahlung krankmachendes Potenzial hat. Viele Studien industrie-unabhängiger Forscher bestätigen es. Dazu kommt die gesammelte jahrzehntelange Erfahrung aus der messtechnisch begleiteten Beratung von Zehntausenden Menschen, die unter der Strahlung litten. Diese Erfahrung gibt uns grosse Sicherheit bei der Beurteilung der gesundheitlichen Strahlungsrisiken.

Im Wissen von alledem stellen wir eine Grundforderung. Wir wollen strahlungsarme Lebensräume und eine gesundheits- und umweltverträgliche Informations- und Kommunikationstechnik. – Zur Verwirklichung dieser Grundforderung gehören konkrete Einzelforderungen:

■ Wir fordern, dass der Grenzwert für Antennenstrahlung nicht erhöht wird, auch nicht hintenherum durch den Bubentrick, dass bei der Strahlungsmessung ein Mittelwert gebildet wird. Im Gegenteil, der Grenzwert muss gesenkt werden!

■ Wir fordern, dass die Internet-Versorgung im Hausinnern vom mobilen Internet draussen getrennt wird. Wenn die Antennenstrahlung dann keine Hausmauern mehr durchdringen muss, kann sie massiv verringert werden – und damit kann auch der Grenzwert gesenkt werden.

■ Wir fordern, dass ein gesetzlicher Anspruch auf Nicht-Versorgung mit Mobilfunk besteht, wo jemand in seiner Wohnung keinen Funk will. Wer aber Funk will, muss selber dafür sorgen. Er darf aber seine Nachbarn nicht damit bestrahlen. Das ist nicht einfach zu lösen! Aber es braucht einen gesetzlichen Schutz vor der Bestrahlung durch funkende Geräte des Nachbars. Diese ungebetene Bestrahlung wird von vielen zu Recht wie ein Hausfriedensbruch empfunden.

■ Wir fordern strahlungsarme Bereiche im öffentlichen Leben, zum Wohnen und in der Natur. Ein zunehmender Teil unserer Bevölkerung erfährt im Alltagsleben Einschränkungen wegen der Strahlung, manche sind sogar extrem betroffen. Ich kenne viele, die im Keller schlafen und kaum mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren können.

■ Wir fordern, dass der Energiehunger des fixen und mobilen Internets, der wegen der Digitalisierung künftig explodieren wird, in der Energiestrategie und in den Klimazielen berücksichtigt wird.

■ Wir fordern, dass Information und Ausbildung über Strahlungsrisiken und Schutz drastisch verbessert wird. Es betrifft Behörden und Politik, Schulen aller Stufen inkl. Universitäten, das Gesundheitswesen, die Telekom-Installationsbranche und die ganze Bevölkerung. Diese Information darf aber nicht wie bisher völlig einseitig und selektiv verzerrt sein, sondern muss das ganze vorhandene Wissen umfassen.

STOP 5G ist die Forderung nach einer Denkpause. Die Schweiz soll nicht bloss als technischer Musterknabe dastehen. Das wäre eine traurige Einengung. In die Welt ausstrahlen soll unser besonderer Gemeinschaftssinn, soll wahre Menschlichkeit, wie sie auf der Basis des Bewusstseins entstehen kann, dass der Mensch nicht nur Materie, sondern vor allem ein seelisch-geistiges Wesen ist.

Andreas Sommer

in raduno
Lasst uns das 5G-Problem lösen wie Feuerwehrleute gemeinsam ein Feuer löschen! Niemand fragt uns, wer wir sind, aber jeder freut sich über die Hilfe seines Nachbarn.

Andreas Sommer. Nationalratskandidat.

https://www.youtube.com/watch?v=MSEVF_6Mfi0

Was mir wichtig erscheint, um 5G zu stoppen ist folgendes: Dass wir uns nicht spalten lassen! Das ist schneller gesagt, als getan. Das gemeinsame Ziel ist klar! Stopp 5G! Aber die Probleme/Krisen auf dem Weg zum Ziel haben gerade dieses Spaltpotential.

Grosse Probleme sind:

  • bewusste Verdrehungen
  • nicht objektive Informationen
  • propagandistische Medienberichte oder Todschweigen der Gefahren
  • Verunglimpfung als Fanatiker oder gar als Verschwörungstheoretiker

Diese Probleme können uns zu Fall bringen oder wir nutzen sie, um noch vereinter miteinander anzupacken!

Das heisst: Jede Bewegung, die das gleiche Ziel von Herzen mitträgt, als willkommene Ergänzung annehmen!
Wir vernetzen uns immer mehr statt verhetzen lassen!

Hier trennt sich aber auch der Spreu vom Weizen. Nur wenn ich mich auf das gemeinsame Ziel Stop 5G fokussiere und die Parteizugehörigkeit der andern stehen lasse, bekommen wir Schlagkraft!
Bleibe ich aber an den Unterschieden der Anderen hängen und bin zu eitel, um mit Linken und Rechten in einer Mannschaft zu spielen, ist der Erfolg unwahrscheinlich.
Darum: Packen wir das Problem der 5. Mobilfunkgeneration wie die Feuerwehr das Brandobjekt! Da fragt keiner, wer bin ich sondern jeder ist froh um die Hilfe seines Nachbars!
Das ist mein Anliegen, dass wir als ein Team aus vielen Gruppen, 5G stoppen!
Als 5G ade-Gruppe sind wir im Kleinen ganz praktisch so ein Gebilde von unterschiedlichsten Bernern, die mit ihrem Nationalratsflyer auf eine andere Art jeden Stimmberechtigten neu auf das 5G-Problem aufmerksam machen und eine Alternative bieten gegenüber der reinsten Form des Wahnsinns, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich von selbst etwas ändert!

Und wo ich einen weiteren Schwerpunkt sehe, ist die weitverbreitete Lüge: Selber kann ich ja eh nichts machen, die z’Bärn machen ja sowieso, was sie wollen!
Jeder Einzelne trägt durch sein Verhalten zu einer riesigen Gesamtproblematik bei. Die Mobilfunklobby argumentiert, dass es 5G braucht, weil immer mehr Daten über das Handy laufen. Wir müssen uns bewusst werden, dass unser Handykonsum Auswirkungen hat und nicht Privatsache ist. Unser Handyverzicht schwächt die Mobilfunkbranche!!!

Es kommt in letzter Konsequenz auf jeden Einzelnen an. Wie das Gewicht einer Tonne aus einer Million von einzelnen Grammen besteht, so setzt sich die Mobilfunkkatastrophe aus dem Verhalten jedes einzelnen Nutzers zusammen.

Die Veränderung beginnt also bei mir persönlich, ich verzichte auf ein Handy, kontaktiere wann immer möglich Festnetzanschlüsse und kämpfe mit, um unser gemeinsame Vision Stop 5G ans Ziel zu bringen!

Dazu brauchen wir Ausdauer und Entschlossenheit, zwei Eigenschaften die bei jedem Unternehmen den Erfolg sichern!

Jérôme Meier

in raduno
In den letzten 3 Monaten haben mehr als 20.000 Menschen von ihrem Baueinspracherecht Gebrauch gemacht und 100% aller Baugenehmigungen für die neuen Antennen blockiert.

Jérôme Meier. Verein «Schutz vor Strahlung»

https://www.youtube.com/watch?v=E6PKwSOMZSU

Was wir jetzt tun können

Grüezi mitenand. Mein Name ist Jérôme Meier, ich bin Familienvater und wohne im Zürcher Oberland. Im Verein «Schutz vor Strahlung» bin ich im Vorstand tätig für Marketing und Kommunikation. Neue Technik faszinierte mich schon immer – aber sie alarmiert mich auch je länger je mehr.

Ein Zuhause ohne WLAN und hausgemachter Mobilfunkstrahlung

Nehmen wir unser Smartphone – Faszination pur. So viel Computer auf so wenig Raum. Jedoch auch sehr viel Strahlung von einem so kleinen Gerät. Wie können wir diese Dinger ohne Strahlungsemissionen verwenden? Zu Hause? In der Schule? Im öffentlichen Verkehr?

Bei mir zu Hause zum Beispiel: ich wohne mit meiner Partnerin, unserem Sohn und Ihren drei Töchtern zusammen. Und 5 Smartphones. Ja, wir haben 5 Smartphones zu Hause, jedoch alle über ein Netzwerkkabel am Internet angeschlossen, stets in den Flugmodus versetzt und somit ohne Funkbelastung. WhatsApp, Instagram, Facebook, SnapChat: alles funktioniert tadellos und superschnell, egal ob mit iPhone oder Android. Ein Adapter macht es möglich und verbindet dein Smartphone ohne gesundheitsschädliche Strahlenbelastung durch WLAN oder Mobilfunk.

Gleiches wäre auch in der Schule möglich. Es gibt keinen Grund, euer zu Hause, die Schulzimmer eurer Kinder oder z.B. Bibliotheken mit WLAN oder hausgemachtem Mobilfunk zu belasten. Auch für weitere Geräte wie Sonos-Lautsprecher, Drucker oder Festnetztelefone gibt es Lösungen ohne Funk. Abonniert unseren Newsletter oder besucht unsere Website, wir informieren euch.

Mit Antennenalarm Baugesuche blockieren

Bewohner der Schweiz haben ein grosses Privileg. Unser Politsystem erlaubt es uns, gegen geplante Mobilfunkantennen Einsprache zu erheben. In den letzten drei Monaten haben davon über 20’000 Personen in der Schweiz Gebrauch gemacht und damit nahezu 100% aller 5G-Baugesuche der letzten drei Monate blockiert.

Der erste Entscheid zur Bewilligung einer Mobilfunkantenne liegt bei der Gemeinde oder beim Kanton. Auf Grund der Sachlage, dass die Sendeleistung von 5G-Antennen aktuell nicht messbar ist und dass das geltende Vorsorgeprinzip verletzt wird, erwarten wir eine Sistierung aller 5G-Baugesuche. Nein, wir verlangen die Sistierung von 5G-Baugesuchen von den Gemeinden und den kantonalen Ämtern, von den von uns gewählten Politikern und Amtspersonen.

Wir müssen weiterhin für unser Recht einstehen und die Baugesuche mit unserer Einsprache blockieren – das ist momentan ein Teil der Lösung, für den sich jeder von uns in seiner Gemeinde einsetzen kann.

Der Verein «Schutz vor Strahlung» hat für euch einen Antennenalarm erstellt. Wird eine Antenne in deiner Gemeinde geplant, wirst du durch uns informiert und kannst Einsprache mit unserer Mustereinsprache erheben. Abonniert darum jetzt den kostenlosen Antennenalarm unter Schutz-vor-Strahlung.ch.

Ich danke euch ganz herzlich für euren Einsatz. Habt Mut und wehrt euch gegen diese Willkür.

Thomas Hardegger

in raduno
Die öffentliche Diskussion ist notwendig, ob mit oder ohne Volksinitiative, ob mit oder ohne Einsprachen zu Antennen und egal, ob die Branche und die Behörden das freiwillig machen oder dazu gezwungen werden müssen.

Thomas Hardegger, SP Nationalrat und Initiator der Parlamentarischen Gruppe für nicht-ionisierende Strahlung, Umwelt und Gesundheit (PGNIS).

https://www.youtube.com/watch?v=aXIHB09QRyU

Entwicklung Datenverkehr – nicht ohne Mitwirkung der Bevölkerung

Wir müssen feststellen, dass die Mobilfunkbranche ein neues Netz installiert und damit mit ihrem rasanten Tempo bei der Aufrüstung alle Wünsche der Wirtschaft und der Mehrheit im Parlament sogar noch übertrifft.

Doch woher haben Swisscom, Sunrise, Salt und UPC eigentlich den Auftrag erhalten für diesen Infrastrukturausbau? Von der Bevölkerung nicht! Von den Gemeinden nicht! Den Kantonen nicht! Oder wurden Sie gefragt? Nein, die Aufrüstung passiert ohne Auftrag der Bevölkerung.

Die Chefs von Roche, Google, UBS, Givaudan, Swisscom und anderen grossen Konzernen haben den Bundesrat beraten und haben bis jetzt die Strategie zur Digitalisierung der Schweiz bestimmt. So entscheiden alleine die Renditeaussichten, welche Bedürfnisse die Bevölkerung an die Datenversorgung haben soll. Die Bevölkerung soll mehr streamen, up- und downloaden, online-banken / -shoppen / -daten / -wählen und abstimmen / – sich monitoren lassen / -operieren und überwachen lassen und, und, und. Bald werden wir nicht mehr miteinander sprechen müssen: Bis wir einen Gedanken in Worte gefasst haben, hat jemand bereits online geantwortet.

Worüber die Bevölkerung nie gefragt wurde, ist, ob sie zulassen will, dass es keine Ecke in der Schweiz mehr gibt, die nicht ans Netz angeschlossen ist, das heisst, die nicht der Mobilfunk- oder WLan-Strahlung ausgesetzt ist. Sind es 100’000, 500’000 oder eine Million Einwohnerinnen und Einwohner, die strahlungsempfindlich und in ihrem Wohlbefinden eingeschränkt sind oder gar einer unerträglichen Gesundheitsbelastung ausgesetzt werden? Die Anzahl ist irrelevant, denn unsere Bundesverfassung gewährleistet die körperliche Integrität und schützt die Minderheiten. Das alles wird nicht beachtet, wenn alleine die Wirtschaft entscheiden kann, was für sie günstig zu haben ist und schnell Rendite bringt. Menschen, die ihnen keine Einnahmen versprechen, werden nicht beachtet.

Der Schritt von 4G zu 5G ist, wie die Wirtschaft richtig sagt, ein Quantensprung. Die neue Technologie 5G ermöglicht eine Verhundertfachung der Datenmengen, die übertragen werden können, und damit steigt auch das Risiko, dass jemand einer viel grösseren Stahlungsmenge ausgesetzt wird. So habe ich es in der Industriezone meiner Wohngemeinde erlebt, als die neue Technologie installiert wurde und dann mit allen Arbeitskräften als Feldversuch experimentiert wurde, wie die 5G-Technologie einzurichten ist, dass ein Maximum an Leistung rausgepresst werden kann. Klagen über körperliche Beschwerden wurden nicht ernst genommen.

Alle kritischen Fragen zur Belastung, zu Langzeitauswirkungen, zu Steuerung der eigenen Geräte, sogar die Verringerung der Strahlenbelastung des Handys am Ohr, sind für die Mobilfunkbranche geschäftsschädigende Störfaktoren. Auch, ob wir diesen Ausbau brauchen, wenn doch über 90% für Unterhaltungsdienste beansprucht werden und eine Festnetzverbindung die Versorgung strahlungsärmer und zuverlässiger garantieren würde. Die Mitwirkungsrechte der Bevölkerung würden eine Diskussion auslösen und Fragen aufwerfen: Was brauchen wir denn wirklich? Wie schützen wir uns? Wie verhindern wir, dass mittel- oder langfristig – Schädigungen bei unserer Gesundheit, an unserer Erbmasse, an unserer Umwelt, in unserer Tierwelt auftreten? Und wie schützen wir unsere Freundinnen, Freunde und Bekannte, die elektrosensibel sind und Anspruch auf ein strahlungsfreies Umfeld haben?

Die öffentliche Diskussion ist notwendig, ob mit oder ohne Volksinitiative, ob mit oder ohne Einsprachen zu Antennen und egal, ob die Branche und die Behörden das freiwillig machen oder dazu gezwungen werden müssen.

Rebekka Meier

in raduno
Warum dürfen Betreiber die Grenzwerte überschreiten?

Rebekka Meier. Leiterin des Baurechts vom Verein Schutz-vor-Strahlung und Präsidentin des 5G-Moratoriumsvereins

https://www.youtube.com/watch?v=OWEAYGoIrWA

Mein Name ist Rebekka Meier, ich wohne in Grenchen und unterstütze Tag für Tag Einsprecherinnen und Einsprecher in der ganzen Schweiz. Als Uhrmacherin und Amateurfunkerin bringe ich mein technisches Wissen in die Baubewilligungsverfahren ein. Und ich informiere, mit Zahlen und Fakten.

Zahlen und Fakten machen am Schluss den Unterschied, ob 5G wirklich gefährlich ist oder nicht. Und ist 5G gefährlich? Ich sage Ja! 5G ist gefährlich! 5G-Antennen haben eine ganz besondere Eigenschaft: Sie können Ihre Sendeenergie auf eine kleine Fläche fokussieren. Ich wäre jetzt die Antenne, und Sie da vorne nutzen mit gerade 4G mit Ihrem Handy. Jetzt bestrahle ich alle Personen hier vor mir. Nun wechseln Sie auf 5G. Jetzt konzentriere ich meine ganze Sendeenergie auf Sie. Und so nimmt die Strahlenbelastung zwischen mir als Antenne und Ihnen als 5G-Nutzer stark zu. Sie können zwar zehnmal mehr Daten übertragen, werden aber auch entsprechend mehr bestrahlt. Und was ist jetzt, wenn sich zwischen mir und Ihnen ein Schlafzimmer befindet? Und wenn Sie mit dem 5G-Handy dauernd fern sehen? Und Sie auch und Sie auch und Sie auch? Dann steigt die Strahlenbelastung sehr sehr stark an!

Man fragt sich jetzt: Aber werden dann nicht unsere Grenzwerte überschritten? Natürlich werden sie überschritten! Aber warum dürfen die Betreiber das, unsere Grenzwerte überschreiten? Ob die Grenzwerte eingehalten werden oder nicht, hängt von der Sendeleistung der Antenne ab. Also wie stark die Antenne strahlt. Bisher mussten die Betreiber immer das Maximum angeben, damit man sicher wusste, dass die Grenzwerte in jedem Fall eingehalten werden. Seit dem ersten Juni dürfen adaptive Antennen so stark strahlen, wie sie wollen, es gibt keine Grenzwerte mehr. Und damit meine ich wirklich, KEINE Grenzwerte! Solange die Antennen im Durchschnitt richtig strahlen, dürfen sie zwischendurch so stark strahlen wie sie wollen. Das ist genau das gleiche, wie wenn wir ab heute auf der Autobahn durchschnittlich 120 km/h fahren dürften. Also zwischendurch auch mal 300 km/h, dann aber wieder 20 km/h.

Die Betreiber sagen an den Einigungsverhandlungen: Nein nein, wir geben immer noch die maximalen Werte an. Das mit dem Durchschnitt kommt erst 2020. Aber wer kann es beweisen? Es gibt keine Messgeräte, keine Messverfahren und keine Anleitung zum Messen von 5G-Antennen. Niemand weiss, ob die 5G-Antennen heute schon viel stärker strahlen als erlaubt.

Die Umweltämter sagen: Nein nein, wir können im Qualitätssicherungssystem nachschauen, ob die Antenne wie bewilligt sendet. Aber 5G-Antennen werden im Qualitätssicherungssystem gar nicht erfasst. Sie können nicht und auf keine Art und Weise kontrolliert werden.

Das alles ist eine Umgehung des Vorsorgeprinzips. Ich verlange, dass alle Kantonsregierungen und unsere Landesregierung unsere Vorsorgegrenzwerte respektieren und dass alle Antennen in der Schweiz diese voll und ganz einhalten müssen.

5G-Antennen missachten die Vorsorgegrenzwerte!
Mit 5G würde die Strahlenbelastung stark zunehmen!

5G-Antennen kann man nicht messen oder kontrollieren!
5G-Antennen überschreiten unsere Grenzwerte!

Zum Schutz unserer Gesundheit; erheben wir unsere Stimmen und setzen unser Vorsorgeprinzip durch!

Ich danke Euch allen sehr herzlich für Euren persönlichen Einsatz!

Olivier Pahud

in raduno
5G ist der Beweis, dass das Prinzip der Souveränität des Volkes zu einer echten Lüge geworden ist.

Olivier Pahud. Nationalratskandidat

https://www.youtube.com/watch?v=S7XKp9yEuJA

5G ist eine Chance. 5G ist eine Chance für unser Land. 5G ist ein Geschenk des Himmels.

Historisch. Noch nie zuvor wurde unsere berühmte Demokratie so sehr beschädigt. Niemals eine so nutzlose Technologie vorwärtsgetrieben. Noch nie war die Lüge so offensichtlich.

5G ist die Spitze des Eisbergs der tiefen Funktionsstörung unseres föderalistischen Systems.

5G ist das akute Symptom der Krankheit, die unser Wahlgremium verzehrt. 5G ist ein Beweis dafür, dass das Prinzip der Souveränität des Volkes zu einer echten Lüge geworden ist.

” (….) Das Schweizer Volk und die Kantone,

im Bewusstsein ihrer Verantwortung gegenüber der Schöpfung, (…..)

(….) ihrer Pflicht bewusst, ihre Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen wahrzunehmen, zu wissen, dass nur derjenige frei ist, der seine Freiheit nutzt und dass die Kraft der Gemeinschaft am Wohlergehen der Schwächsten seiner Mitglieder gemessen wird (….)”.

Dies ist nur ein Auszug aus der Präambel unserer Bundesverfassung. Die Wahrheit ist, dass sogar diese Wahrheit eine Lüge geworden ist.

Sind sich unsere gewählten Vertreter ihrer Verantwortung gegenüber der Schöpfung bewusst, indem sie die Gesamtheit der Lebensräume mit Strahlen abdecken wollen, dessen schädliche Auswirkungen bekannt sind?

Sind sich unsere gewählten Amtsträger ihrer Pflicht bewusst, ihre Verantwortung gegenüber den zukünftigen Generationen wahrzunehmen, indem sie Antennen installieren, die nach der Installation unmöglich zu demontieren sein werden?

Verteidigen unsere gewählten Vertreter die Freiheit, indem sie jedem, Tag und Nacht, 7 Tage die Woche, einen permanenten und unkontrollierten Elektrosmog aufzwingen?

Was ist die Stärke unserer Gemeinschaft, wenn das Wohlergehen der Schwächsten unter unseren Mitgliedern, den Elektrohochsensiblen, EHS, nicht gewährleistet ist?

Unsere höchste Rechtsgrundlage, unsere vom Volk verabschiedete Bundesverfassung, wird vor unseren Augen und für jeden ersichtlich, verworfen (bafoué).

Jesus hatte 12 Apostel, wir haben 7 Judas, die uns für ein paar Silbermünzen gekreuzigt haben. Ihr Kuss ist kollegial, und das Volk, als Zeichen der Zeit, wurde nach einem sehr transparenten Verfahren an den Meistbietenden verkauft.

Die Lüge kann nicht mehr versteckt bleiben. Sie ist mitten unter uns, für jeden ersichtlich. Trotz Tausenden von Wissenschaftlern, die schreiend auf den Gesundheitsskandal aufmerksam machen. Doch die Betreiber, die Behörden, sogar die Gerichte handeln in einer organisierten Bande, um ein Verbrechen gegen die Menschheit zu begehen, um

einen Ökozid zu begehen. Der Berner Unhold, der auf seinem Springbrunnen sitzt, isst die Kinder des Volkes, vor Augen und im Wissen aller.

Nichts zu sagen bedeutet, zuzustimmen. Nichts zu tun bedeutet, sich der Lüge anzuschliessen.

Ich bin seit 15 Jahren Elektrohochsensibel. Um damit zurechtzukommen, musste ich vor den Strahlen flüchten. Ich musste umziehen, meinen Beruf wechseln, ich musste all dies meiner Familie zumuten. Alle Elektrohochsensiblen, diejenigen die hier sind und diejenigen, die nicht kommen konnten, weil eine einzige Reise nach Bern sich für sie schon in eine Tortur verwandeln kann, gehen durch die Hölle.

Vor 15 Jahren, als ich EHS wurde, bin ich mir bewusst geworden, was für ein Ausmass die Lüge, in der man uns zwingt zu leben, bereits eingenommen hatte. Ich konnte den absichtlichen Willen der Regierung und der Behörden erkennen, ausschliesslich die Wirtschaft im Namen des Wachstums zu fördern, Arbeitsplätze zu erhalten und Steuern einzunehmen. Und ich konnte die Machtlosigkeit der einfachen Bürger sehen, die, ihres Lebens beraubt, vor Gericht entlassen wurden, nachdem sie ihr ganzes Erspartes in Prozesse gesteckt hatten, dessen Scheitern von Anfang klar war. Ich war in der Lage, zu erkennen, was es heisst, ein “Kollateralschaden” eines Unternehmens zu werden, das an sich selber erkrankte.

Heute, 15 Jahre später in dem Dorf, in das ich mich zurückgezogen habe, versuchen 2 Betreiber eine Antenne in der Mitte des Dorfes aufzustellen. Es sei ihre Aufgabe, “das Netzwerk” auszubauen, gegen den Willen von Hunderten von Oppositionen. Das Dorfsyndikat, der Eigentümer des Grundstücks, das für die Erteilung der Genehmigung zuständig ist, sagt, dass es nichts tun kann. “Ihr müsst nach Bern gehen”, hat es in einer öffentlich geheissen.

Das ist es, was ich jetzt tue. Nicht nur heute, mit euch. Wenn wir uns für das Wohlergehen der Schwächsten einsetzen, wenn wir gegenüber der Schöpfung und gegenüber unseren zukünftigen Generationen Verantwortung zeigen möchten, wird heute wahrscheinlich nicht genügen. Wir müssen mehr tun.

Jeden 4. des Monats organisiere ich seit 6 Monaten in Genf eine Demo, um zu sagen, dass 4G schon genügt. Vor Gericht setze ich mich für weisse Zonen ein, Zonen ohne Antennen. Und in Bern präsentiere ich mich als National- und Ständerat des Kanton Wadt auf der Liste 11, denn da müssen wir hin.

Wenn ich heute sage, dass 5G eine Chance ist, dann deshalb, weil ich in 15 Jahren noch nie eine solche Gelegenheit gesehen habe. Einen so großen Volksaufstand zur Verteidigung der Gesundheit und der Umwelt. Seit 15 Jahren habe ich noch nie einen so grosse Medienwirkung wie heute gesehen. Noch nie, in 15 Jahren, habe ich eine so grosse Chance gesehen, sich zusammenzutun, für unser Wohlergehen, für die Umwelt, für die zukünftigen Generationen.

Die Nutzlosigkeit von 5G ist offensichtlich. Niemand braucht es. Seine Auswirkungen auf die Umwelt, nur schon aus energetischer Sicht aus gesehen, aus Sicht der natürlich Ressourcen, hat es noch nie gegeben.

Die Auswirkungen von gepulsten Wellen auf Mensch und Natur sind seit langem nachgewiesen.

Die Lüge dauert schon zu lange an. Lassen wir uns nicht mehr “täuschen”. Lassen wir den Souverain nicht zu einer Erinnerung werden. Bei 5G geht es um

die Möglichkeit, sich massenhaft zu mobilisieren. Wir sind das Volk, und unsere Demokratie hat uns seine Grenzen gezeigt.

Es ist an der Zeit, unsere Macht wiederzuerlangen.

Lasst uns langfristig mobilisieren. Es handelt sich nicht nur um 5G, sondern um unser demokratisches System in seiner Gesamtheit. Wir leben in einem historischen Moment, in dem sich die Schweiz ihren Herausforderungen und ihren Werten-, wo der Bürger seinem Schicksal- und wo sich der Souverän den Lügnern stellt. Lasst uns aufrecht stehen, wenn die gewählten Politiker in die Knie gehen, lasst uns stark sein, wenn es darum geht, unsere Kinder zu verteidigen, unsere Fauna, unsere Flora, lasst uns aufrecht stehen, wenn alles in unserem Land zu zerbröckeln scheint.

Jeden 4. eines jeden Monats drücke ich die Ablehnung des rasanten Wachstums der Technologien aus. Ich schlage euch vor, dasselbe zu tun, solange, bis wir Erfolg haben, sei es bei mir in Genf oder in eurer Stadt. Ich kämpfe vor Gericht und ich lade euch ein, dasselbe zu tun. Spannt euch zusammen, organisiert euch miteinander. Ich präsentiere mich auf der Liste 11 in Bern und lade euch ein, zu wählen, und diejenigen, die nie wählen, zum Wählen zu bringen.

5G ist die größte Lüge, die wir je auf den öffentlichen Platz bringen werden. 5G ist eine Gelegenheit, viel größer als wir es uns vorstellen können, unsere Zukunft zu überdenken.

Lasst uns stark sein, lasst uns zusammen sein, lasst uns vereint sein. Abschließend möchte ich euch symbolisch bitten, alle eure Arme zu heben, so. Natürlich wird es schwierig werden, aber ich bitte euch, senkt sie nie mehr.

Olivier Bodenmann

in raduno

Es ist FALSCH zu behaupten, dass 5G umweltfreundlich wäre.

Olivier Bodenmann, EPFL Elektroingenieur, Experte für Elektrosmog, Vorstand von frequencia

https://www.youtube.com/watch?v=joURIrRF94I

5G Befürworter versuchen nun, uns 5G zu verkaufen, indem sie behaupten, es sei umweltfreundlich. Das ist Greenwashing! Es wird uns nur eine Seite der Medaille präsentiert, die andere Seite wird schlicht ignoriert.

Es ist falsch zu behaupten, dass 5G “umweltfreundlich” sei, wie es einige Betreiber sagen, nur weil die Energieeffizienz des Protokolls besser wäre als bei 4G-, und dass 5G-Antennen nur bei Bedarf senden würden und sich sonst im “Schlafmodus” befinden würden.

Die Probleme sind folgende:

– Die Tatsache, dass gerade 5G dazu da ist, eine große Menge von Objekten zu verbinden und somit letztendlich viel mehr Daten transportieren wird, die im besten Fall auf das gleiche Energieniveau wie die aktuelle Situation mit dem 4G zurückkehren oder sogar noch schlechter sind, wird nicht berücksichtigt,

– 5G-Antennen werden sich NIEMALS im “Schlafmodus” befinden, gerade wegen all dieser fest verbundenen Objekte, die eine kontinuierliche Datenübertragung erfordern,

– Laut IEEE (Spectrum 24.07.2019) verbraucht “eine 5G-Basisstation im Allgemeinen etwa dreimal mehr Energie als eine 4G-Basisstation. Und es werden mehr 5G-Basisstationen benötigt, um das gleiche Gebiet abzudecken. Dies liegt an der Modulation des 5G-Signals, das bis zum Äußersten getrieben wird, um mehr Daten zu übertragen, was dementsprechend eine höhere Leistung erfordert (hoher Spitzenfaktor und Bedarf an einem “sauberen” Signal).

– Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) erwähnte bereits 2018: “EMF-Expositionsgrenzwerte sollten weltweit auf der Grundlage internationaler Richtlinien harmonisiert werden”, das heißt auf 61 V/m ! Das ist kriminelle Unbewusstheit, denn diese Grenzwerte sind alles andere als wissenschaftlich, da sie die biologischen Auswirkungen elektromagnetischer Wellen ignorieren. Der Europarat hat dies in seiner Resolution 1815 bereits anerkannt und erklärt, dass diese Grenzwerte “gravierende Mängel aufweisen”.

– Der Einsatz von 5G ist auf jeden Fall äußerst schädlich für den Planeten, bedenke man nur schon der Materialmengen, die zum Bau von Dutzenden oder Hunderten von Millionen Antennen, Milliarden von mobilen Geräten und den 100 Milliarden (!) “verbundener Objekte” (sonst nutzlos!) benötigt werden, die uns versprochen wurden. Ganz zu schweigen vom Abfallberg. Diese Materialien werden auch unter unmenschlichen Bedingungen, oft von Kindern, gewonnen. Und in weniger als zehn Jahren werden diese Hunderte von Milliarden Geräte zu kaum recycelbaren Abfall, was diese ohnehin schon hohe Belastung noch weiter verschärft. Man sagt uns, dass die Abfallwirtschaft mit 5G verbessert werden soll, die selber noch mehr produzieren wird!

– Es wurde keine Studie über die Umweltschäden durchgeführt, die von 5G verursacht werden könnten. Auswirkungen auf Vogel- und Insektenpopulationen werden befürchtet und sogar bereits gemeldet.

– Wenn alle diese Objekte verbunden sind, wird die Menge der erzeugten Daten gewaltig sein und es wird eine unzählige Menge an leistungsstarken Computer benötigt, um all dies zu verarbeiten. Dies wird zu einem enormen Energieverbrauch führen, während IT-Systeme (die “Cloud”) bereits jetzt der fünftgrößte Verbraucher von Energieressourcen auf dem Planeten darstellen. Mit dem 5G könnte er sogar den ersten Platz belegen! Auch hier wird nur angepriesen, was sich verkaufen lässt, ohne auf die negativen Aspekte einzugehen.

Das von mehreren Unternehmen geplante Netz von 20.000 Satelliten zur Übertragung von 5G auf der ganzen Welt hat mehrere schwerwiegende Folgen:

– Eine konstante Bestrahlung von fast der gesamten Erdoberfläche, eine Bestrahlung, von der es schwierig, wenn nicht gar unmöglich, zu entkommen, sei denn man lebt unter der Erde. Sie betrifft alle Lebewesen an der Oberfläche, allen voran die Insekten, was den Rückgang ihrer Population weiter vorantreibt.

-Die Zerstörung der Ozonschicht durch den Treibstoff, der zum Start dieser Satelliten verwendet wird, ganz zu schweigen von den vielen Wartungsarbeiten, die für dieses Satellitennetz erforderlich sind.

-Uneingeschränkter Verbrauch zusätzlicher Ressourcen und die damit verbundene Verschmutzung,

-Eine zusätzliche Belastung des ohnehin schon sehr überfüllten Orbitalraums durch Abfälle aller Art.

AURELIEN BARRAU, EIN FRANZÖSISCHER ASTROPHYSIKER SAGT DAZU.

Die Umwelt ist auch die menschliche Gesellschaft!

Die Entwicklung eines Netzwerks wie 5G wird Folgen für die menschliche Gesellschaft haben:

– Uneingeschränkte Automatisierung, Robotik der Gesellschaft, Einsperrung in “Smart Cities”.

– Überwachung von Personen aus “Sicherheitsgründen” (Beispiel: China), Freiheitsverlust

– Zunehmende Hyper-Konnektivität und Cybersucht

– Diktatur der künstlichen Intelligenz (KI), Verlust der menschlichen Autonomie im Allgemeinen

– Gesundheitliche Probleme in der überbeanspruchten Bevölkerung (Diabetes, Krebs, etc.)

Zunahme der Zahl der Menschen, die Elektrohochsensibel (EHS) sind, somit arbeitsunfähig und damit von der Gesellschaft abhängig sind.

Was werden wir tun?

Eine Initiative “Stop5G” wird in den kommenden Wochen beim Bundeskanzleramt und später eine Initiative “frequencia” mit unterschiedlichen, aber komplementären Zielen eingereicht.

DER FOKUS

AURELIEN BARRAU DAZU

“Wir bereiten also das 5G-Telefonnetz vor. Aktiv. Mit Rasanz und Ungeduld! Für eine etwas kürzere Ladezeit und mit der Gewissheit, dass hochauflösende Videos ohne Unterbrechung “im Freien” sichtbar sein werden, werden wir unzählige Antennen einsetzen, Alte zerstören, alles erneuern – wahrscheinlich in zahlreicher Ausführung, so wollen es die Betreiber.

Das ist genau der Vorbildcharakter dessen, was zu einer Katastrophe führt. Unsere strukturelle Unfähigkeit zu sagen: “Das reicht, wir brauchen es nicht, wir haben keine Lust dazu, wir wollen diese sinnlose Ausschweifung nicht; wir lehnen die tödliche Idee ab, dass alles technologisch Mögliche tatsächlich erreicht werden muss, für den tödlichen Genuss des reinen Konsums.”

….] Selbst mit einer perfekt “sauberen” Energiequelle wäre der Effekt des Einsatzes (von 5G) dramatisch.

5G tötet […] Als künstliche Schaffung eines willkürlichen Bedarfs mit verheerenden Folgen. Wir KÖNNEN NICHT länger so tun, als ob diese Verrücktheiten keine Folgen hätten. Wir haben bereits 70% der Lebewesen getötet (fast ohne globale Klimaerwärmung). Bevorzugen wir das Leben auf Erden oder den Strom des Telefonnetzes? Es ist (fast) so einfach.

Ende des Zitats.

Lasst uns 5G Telefone und 5G-verbundene Gegenstände boykottieren.

Markus Durrer

in raduno

Wir sind keine technologiefeindliche Verhinderer und Verhinderinnen, wir sind verantwortungsbewusste Frauen und Männer, welche für ein weises Handeln eintreten.

Markus Durrer, Ingenieur, unabhängiger Sachverständiger (IBH) für NRT

https://www.youtube.com/watch?v=VCr7Fa_fTtw

STOP 5G heisst nicht 5G nie oder Digitalisierung nein! Stopp heisst einen Halt einlegen, um nichts zu übersehen und dann verantwortungsvoll zu handeln. Wir sind nicht technologiefeindliche Verhinderer und Verhinder­innen, keine Verschwö­rungs­theoretiker und Esoteriker­innen – wir sind verantwor­tungsbewusste Frauen und Männer, welche für ein weises Handeln eintreten.

Bei 5G New Radio, wie die Funkübertrag der neusten Mobilfunkgeneration heisst, ist vieles softwaremässig gelöst, was bis anhin noch in die Hardware implementiert war. Das ermöglicht mit Softwareupdates in kurzen Abständen Neuerungen einzuspielen. Fehler in Updates sind nicht selten – Das kennen wir alle von den Windows-Updates – Aber was, wenn der Fehler zu einer viel höheren Strahlenbelastung führt und keiner der Verantwortlichen merkt’s? Die Anwohner leiden und obendrein wird ihnen nicht geglaubt.

Massive-MIMO-Antennen von 5G-Sendeanlagen wechseln alle 5 – 20 Millisekun­den die Expositionssituation – Dabei werden zur Datenübertragung die Strahlen stark fokussiert zu aktiven Geräten hin ausgerichtet – die Steuersignale dagegen werden pulsartig im 50 Hertz-Takt überallhin versendet – Diese keulenschwingen­den Antennen führen zu einer noch nie dagewesenen Dynamik in der Exposition – Aber mit welcher biologischen Wirkung?

Millimeterwellen sind bis jetzt in Europa noch nicht dem Mobilfunk zugeteilt – Aber ohne diese kann 5G die versprochene Performance nicht erreichen – Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese auch bei uns eingeführt werden sollen – Deren biolo­gische Wirkung ist unerforscht.

Anders als bei 4G verwenden Handys bei 5G beim Uplink wie die Basisstation CP-OFDM, was in Kombination mit der verwenden Modulation zu einer höheren Dynamik in der Handystrahlung führt – auch unerforscht.

Bevor man Anlagen und Geräte mit einer neuen Expositionsqualität einsetzt, muss man deren Gefährdungspotenzial erforschen und adäquate Massnahmen zum Schutz von Leben ergreifen. Und man muss auch festlegen, wie man die Einhal­tung der festgelegten Regeln sicherstellt.

Die Möglichkeit von 5G für viel schnellere Datenübertragung und deren Vernetzung von bis zu 1 Million Geräte pro km² führt zu einem exponentiellen Wachstum des Datenvolumens – Es müssen somit nicht nur mehr Daten übertragen, sondern auch in Datacentern mehr Daten verarbeitet und gehalten werden – Der Strom­bedarf explodiert! Gar konservative Prognosen gehen davon aus, dass 2030 die Informations- und Kommunikationstechnologie weltweit einen Energiebedarf haben wird, der der Produktion von 1000 Kraftwerken in der Grösse des KKW Gösgen entspricht. Mit 5G, Klimaziele ade?

Vor dem Ausrollen von 5G sind Massnahmen festzulegen, welche sicherstellen, dass deren Umsetzung im Einklang mit den Klimazielen steht.

Digitalisierung first – Bedenken second – Das akzeptieren wir nicht!

Deva

in Non categorizzato, raduno

Wohin werden die Elektroypersensiblen gehen, wenn alle Strahlungsquellen durch 5G multipliziert werden?

Deva, multidisziplinäre Designerin und Künstlerin, Elektrohypersenbibel (EHS), Mitglied von alerte.ch

Als sie 2014 das Lied Wi-feel schrieb, wurde Deva, Singer-Songwriter von Respiria, neu als intolerant gegenüber elektromagnetischen oder elektrohypersensitiven (EHS) Strahlen diagnostiziert. Sie konnte ein einfach eingeschaltetes Handy nicht mehr aushalten, erlitt Verbrennungen im Innenohr und wurde von einem geistigen Nebel ummantelt. Sogar zuhause fühlte sie sich als Flüchtling. Nach jahrelanger komplexer und kostspieliger Pflege und einer eisernen Disziplin, um zu versuchen, sich zu “stärken”, kann sie wieder ein auf bestimmte Situationen beschränktes soziales Leben führen. Ihr Leben ist jedoch nach wie vor sehr kompliziert: Nachbarn, die sich nicht um WLAN-Auswirkungen scheren, Verlust lukrativer Mandate, da WLAN überall erfordert wird, Reisebehinderungen, die Liste ist endlos… Wenn sie mal gerade nicht auf die Expositionszeit achtet oder auf die Hochfrequenzstrahlung an den Orten, an denen sie sich aufhält, können extrem heftige Beschwerden auftreten und bleibende und sich stetig verschlechternde Schäden an Nerven-, Immun-, Gelenk-, Verdauungs- und Muskelsystemen verursachen.

Sie prangert einen Staatsskandal an und ist in Gedanken bei all den Elektrohypersensiblen, die diese schädigenden Schweizer Wellen nicht ertragen und somit auch nicht an der Demo teilnehmen können. Der Staat muss Verantwortung übernehmen und die Elektrohypersensiblen unterstützen.

Die Unverträglichkeit gegenüber elektromagnetischen Wellen ist ein Wächter-Syndrom “Die Gesellschaft selbst ist ihrer Blindheit und Hartnäckigkeit verfallen, lebensuntaugliche Technologien einzusetzen”. Zu 5G schließlich: “Wohin werden die Elektrohypersensiblen gehen, wenn die Strahlungsquellen überall mit 5G und IOT multipliziert werden? Was geschieht mit der öffentlichen Gesundheit? Was mit allen anderen Lebewesen?”.

Elidan Arzoni

in raduno, raduno

Zeugenaussage einer gesunden Person, die am 18. April 2019, am Tag der Aktivierung einer 5G-Antenne in Genf, die von Swisscom bestätigt wurde, sein Leben verändert sah.

Elidan Arzoni, Schauspieler und Regisseur, Zeuge der Auswirkungen von 5G

https://www.youtube.com/watch?v=fuXBQL6AYk0

Ich arbeite als Schauspielerin im Bereich Film und Theater. Ich bin auch Direktor und Regisseur einer Theatertruppe in Genf. Ich bin 50 Jahre alt und in ausgezeichneter Verfassung (ich gehe nie zum Arzt, ich hatte im letzten Winter nicht einmal eine Erkältung).

Vor ein paar Jahren hatte ich jedes Mal, wenn ich vor meinem Computerbildschirm sass, ein Gefühl von unerträglichen Verbrennungen auf meiner Brust. Ich konsultierte Ärzte, aber sie wussten nicht, wie sie mir helfen konnten. Schließlich konnte ich wie durch ein Wunder und obwohl ich sehr skeptisch war, durch eine kleine Plakette, die ich ständig um meinen Hals trage und die die elektromagnetische Strahlung kompensiert, eine Lösung für mich finden.

Leider habe ich seit dem 18. April 2019 wieder Probleme. An diesem Morgen wachte ich mit Kopfschmerzen auf der linken Seite, mit starken Brustschmerzen auf der Höhe meines Herzens und einem lauten hohen Pfeifen in meinen Ohren auf. All das war für mich völlig neu, ich hatte diese Probleme noch nie zuvor gehabt. Am selben Tag las ich in einem Zeitungsartikel, dass 5G am Vortag in Genf aufgeschalten wurde.

Zwei Tage später, an einem Samstag, waren diese Schmerzen unausstehbar geworden. Ich fühlte mich so, als würde ich von innen heraus kochen und mein Herz würde explodieren. So sehr, dass ich Angst hatte, einen Herzinfarkt zu bekommen. Außerdem war das Pfeifen in den Ohren völlig unerträglich geworden. Da ich keinen Arzt gefunden habe, ging ich nur ungern und unter dem Druck meiner Familie, die sehr besorgt war in die Notaufnahme (ich habe einen Selbstbehalt von CHF 2’500 von meiner Krankenkasse und muss die Konsultationen bis zu diesem Betrag vollständig selber bezahlen). Dort wurde ich getestet, um zu sehen, ob ich einen Herzinfarkt hatte oder ob ich ein Risikopotenzial darstellte. Aber es wurde absolut nichts gefunden. Im Gegenteil, die Ärzte sagten mir, dass ich das Herz eines Athleten habe. Als ich sie schließlich fragte, ob es einen Zusammenhang mit der Aktivierung von 5G-Antennen geben könnte, sagten sie mir, dass sie keine Kenntnisse in diesem Bereich hätten, dass sie nicht darin geschult worden seien und dass der einzige Rat, den sie mir geben könnten, darin bestünde, wegzuziehen!

Ich möchte auch darauf hinweisen, dass meine Frau und meine Kinder in dieser Zeit ebenfalls an grosser Schlaflosigkeit litten und dass ich auch erfahren hatte, dass zwei andere Menschen in meiner direkten Nachbarschaft seit der Aktivierung des 5G in Genf ähnliche Probleme wie ich hatten, insbesondere das Pfeifen in den Ohren. Ich rief dann Swisscom an, um sie zu fragen, ob die 5G-Antennen wirklich aktiviert wurden. Sie bestätigten mir, dass dies der Fall war und dass die Chronologie meiner Probleme mich tatsächlich zu der Annahme veranlassen könnte, dass es sich um die Aktivierung dieser Antennen handelte, und dass es Menschen geben könnte, die empfindlicher seien als andere.

Bisher habe ich trotz intensiver Forschung und mehrfacher Konsultationen keine Lösung für diese Probleme gefunden. Meine Ohren pfeifen ständig, ohne Pause, es ist zum verrückt werden. Ich spüre auch eine ungewöhnliche Müdigkeit. Wir wissen jedoch, dass die 5G-Frequenzen in der Schweiz derzeit noch nicht ihr Maximum erreicht haben. Was werde ich also tun, wenn es den Telekommunikationslobbys gelungen ist, das Gesetz zu diesem Thema zu ändern? Wo kann ich Zuflucht finden, wenn die ganze Schweiz (und andere Länder) von diesen Strahlungen bedeckt sein wird? Wie kann ich meine Arbeit fortsetzen? Ist es normal, dass ich gegen meinen Willen zum Versuchskaninchen der Betreiber geworden bin? Ist es normal, dass wir vor vollendete Tatsachen gestellt werden und dass wir diese antidemokratische und ökozide Geiselnahme akzeptieren? Außerdem mache ich mir besonders um meine Kinder Sorgen.

Es gibt weitere Dinge, die mich verwirren:

– Ich habe die Genfer Politiker auf mein Problem aufmerksam gemacht. Mir wurde gesagt, dass alles legal sei und dass wir auf die Ergebnisse des vom Bund in Auftrag gegebenen Berichts über 5G warten müssten. Außer, dass wir vor einiger Zeit durch die Presse erfahren haben, dass dieser Bericht den Gesundheitsaspekt von 5G nicht berücksichtigen wird.

– Wie können wir zudem den Verdacht eines Interessenkonflikts vermeiden, wenn wir wissen, dass der Bund mit 51% der Swisscom Mehrheitsaktionär ist und dass der potenzielle wirtschaftliche Nutzen von 5G in Milliarden Franken geschätzt wird?

– Dazu kam es in Genf zu einem massiven und ungewöhnlichen Anstieg des Baumfällens. So sehr, dass sich ein Grossteil der Bevölkerung darüber betroffen zeigte. Während meiner Recherchen entdeckte ich, dass es zwei offizielle Pro-5G-Berichte gab, die von der britischen Regierung in Auftrag gegeben wurden, “Ordnance Survey 5G planning and mmWave environment reports”, die die städtischen Auswirkungen auf das Funktionieren von 5G untersuchen.

Es wurde festgestellt, dass die 5m hohen Bäume und einige in Gebäuden verwendete Materialien einen optimalen Betrieb und das Eindringen des 5G verhindern konnten.

https://www.gov.uk/government/publications/ordnance-survey-5g-planning-and-mmwave-environment-reports?fbclid=IwAR2jaqBntH7bAFjVFPwkHqpYfvBtYtC55ioip5IugBCYtuOdABprTu1g2zM

Am 10. September 2019 hat eine Genfer Stadträtin, Frau Uzma Khamis Vannini, die über diese britischen Berichte informiert wurde, die Frage an einer Sitzung des Stadtrates von Genf gestellt. Es stellte sich heraus, dass die Telefonanbieter tatsächlich Baumfällungen beantragt hatten, damit 5G ordnungsgemäß funktionieren konnte, aber dass die Stadt, so Rémy Pagani, Verwaltungsratspräsident der Stadt Genf, diese immer abgelehnt hatte. Es ist jedoch äußerst beunruhigend festzustellen, dass man fast systematisch auf die angebliche Gefährlichkeit von Bäumen zurückgreift, um das Fällen zu rechtfertigen, und dass die Fällungsanordnungen meist durchgesetzt weden, ohne dass Einsprachen möglich sind.

Allein 2018 wurden in Genf 10’000 Bäume gefällt. Dies entspricht 2% des gesamten Baumbestandes im Kanton Genf, der über insgesamt 500´000 Bäume verfügt (mit Ausnahme der Wälder).

– Schließlich hat selbst Orange, der französische Telefonriese, gerade öffentlich angekündigt, dass die Verbraucher 5G nicht brauchen und dass der einzige wirkliche Nutzen dieser Technologie im zukünftigen Betrieb autonomer Autos liegt. Die Frage stellt sich und, ob wir wirklich autonome Autos brauchen, die miteinander kommunizieren, und dies zu einem Zeitpunkt, wo es doch unerlässlich geworden ist, unsere Reisekosten zu reduzieren und weniger zu produzieren, um das Klima zu schonen?

Mit 5G sind wir ständig in die entgegengesetzte Richtung dessen unterwegs, was getan werden sollte. Wir sind in einem völligen Wahnsinn angekommen, werden einer ständigen Lüge ausgesetzt, befinden uns in einem schamlosen Neoliberalismus, der völlig verrückt geworden ist, und zu einer ernsten Bedrohung für Mensch, Tier und Natur sowie in einem kriminellen Unterbewusstsein geworden ist. Und dies zu einem Zeitpunkt, in dem wir die Pflicht haben, unsere Kräfte zu bündeln, um dringend wichtige Entscheidungen zugunsten der Natur zu treffen, um den anhaltenden Zusammenbruch unserer Umwelt so weit wie möglich zu stoppen und zu vermeiden, als diejenigen in die Geschichte einzugehen die die Zukunft ihrer Kinder gestohlen haben.

Cornelia Semadeni

in raduno, raduno

Digitalisierung first, Bedenken second? Nein! Vorsorge ist besser als heilen.

Cornelia Semadeni, Ärztinnen und Ärzte für die Umweltschutz (FMH)

2G, 3G, 4G, 5G ……. Mit jedem neuen Mobilfunkstandard nimmt die Nutzung zu. Mobilfunkstrahlung wird weitgehend unausweichlich.

Mobilfunkanbieter reisen durchs ganze Land und preisen 5G. Die Schweiz werde den Anschluss verpassen, wenn die Strahlengrenzwerte nicht angehoben werden.
Vertreter aus Wirtschaft, Technik und Umweltwissenschaft etc plädieren für gesundheitliche Unbedenklichkeit – sind das unsere neuen Gesundheitsexperten?

Die Bevölkerung bleibt besorgt ……. Wir Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz auch!

Wir alle, jung und alt, ja schon Babys, benutzen eine Technik, die als möglicherweise krebserregend gilt – nun fordert das Beratungsgremium der internationalen Krebsagentur gar dringend eine Neubewertung aufgrund gewichtiger Ergebnisse neuer Tier- und Zellstudien.

Und hier in der Schweiz? Es wird über Grenzwerthöhungen diskutiert, anstatt dass wir über Vorsorge sprechen!

Leistungsstärkere Antennen oder sehr viel mehr Antennen im ganzen Land? Mit keulenschwingenden Antennen von aussen tief in Gebäude hinein powern, bis zur 5G-fähigen Waschmaschine im Untergeschoss, statt mit Glasfaser die Gebäude erschliessen. Bereits werden Nutzungsdaten von einer E-Zigarette übers Handy zu Philip Maurice versendet. Wo bleibt da der gesunde Menschenverstand? Mit solchen Daten wird heute mehr Umsatz generiert, wie mit Erdöl, deshalb herrscht in diesem Geschäftsbereich Goldgräberstimmung!

Mobiles Videostreamen, das ist der neue Hype. Videostreamen unter der Bettdecke nach dem Lichterlöschen. Mobiles Netflixen mit dem Smartphone auf dem Sofa;
Videostreamen ist für 70 % des mobilen Datenvolumens verantwortlich. Und hierfür das Schutzniveau senken?

Uns Ärztinnen und Ärzte macht es betroffen und hilflos, dass PatientInnen sich entschliessen, wegen Strahlung im Keller zu schlafen, oder gar ihr belastetes Heim zu verkaufen. Warum nicht mit dem Festnetz bis in die Zimmer und die letzte Strecke mit Kabel oder Funk, selbstbestimmt, strahlenminimiert, und ohne den Nachbarn zu belasten? Wo bleibt die technische Innovation?

Wir Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz sind besorgt. Nicht nur wegen dem Strahlenmeer, sondern wegen der Gesundheit unserer Kinder.
Kinder surfen bis 4 Stunden im Internet, und dies jeden Tag, anstatt mit realen Personen zu spielen, soziale Kompetenz zu erlernen. Die online – Zeit fehlt Ihnen für ihre Entwicklung. Aufmerksamkeitsstörungen, Depressionen haben bei Jugendlichen und Kinder in den letzten 10 Jahren massiv zugenommen- solange gibt es das Smartphone schon. Zugenommen hat auch das Suchtpotential, Fettleibigkeit, Kurzsichtigkeit, Haltungsschäden und Schlafstörungen. Fürs Denken benutzt man das Smartphone im Hosensack.

Für eine starke Gesellschaft braucht es starke Kinder, die sozial kompetent sind, und eigenständig denken können. Kinder sind unsere Zukunft.

Wir Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz sind besorgt. Nicht nur wegen dem Strahlenmeer, der Kindergesundheit, sondern auch wegen dem rasant ansteigenden Stromverbrauch und Ressourcenverschleiss.

Das Internet bekommt zusätzlich Schub mit 5G. Der Stromverbrauch auch. Heute 8 Prozent, Prognose in 10 Jahren 20 -50 Prozent. Millionen neuer Smartphones, Milliarden Geräte für das Internet der Dinge, Unmengen nicht erneuerbarer Rohstoffe, Raubbau an Mensch und Umwelt.

Digitalisierung first Bedenken second? Nein!

Wir Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz fordern:

  • Gesundheitliche Risiken, Energie- und Ressourcenverbrauch auf die digitale Agenda
  • Keine Absenkung des Schutzniveaus für AntennenanwohnerInnen – keine Erhöhung der Grenzwerte weder direkt noch indirekt
  • Moratorium für Millimeterfunkwellen bis zur Klärung der Gesundheitsrisiken
  • Reduktion der Strahlenbelastung aller Geräte, Netzwerke und Anlagen, die bei mobiler Kommunikation eingesetzt werden, im Sinne des Vorsorgeprinzips
  • Information der Bevölkerung über Gesundheitsrisiken
  • kontinuierliche unabhängige Forschung

Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz,
Kontaktperson:
Dr. Martin Forter, Geschäftsleiter Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz

Marcel Hofmann

in raduno
Es gibt eine Vielzahl sehr guter Studien, welche Wirkungen von Kopfschmerzen bis zur Unterstützung des Tumorwachstums nachgewiesen haben.​

Marcel Hofmann, MSEE, Vorstand von frequencia​.

https://www.youtube.com/watch?v=2hPlXBkFxVg

In der Zeitschrift «Der Beobachter», vom September 2018, wurde der ETH Professor Niels Kuster wie folgt zitiert: «Industrie und Behörden haben beschlossen, dass Mobilfunkstrahlung kein Risiko darstellt!»

Es gibt eine Vielzahl sehr guter Studien, welche Wirkungen von Kopfschmerzen bis zur Unterstützung des Tumorwachstums nachgewiesen haben. Zwei der bis anhin umfassendsten Tierstudien, die NTP[i] Studie aus den USA und die Ramazzini-Studie aus Italien, sind sogar zum Schluss gekommen, dass Mobilfunkstrahlung die Entstehung von Tumoren ermöglicht[ii].

Diese beiden Studien scheinen auch die beratende Expertengruppe nicht-ionisierende Strahlung des Bundes (BERENIS) beeindruckt zu haben. Sie schreibt in ihrem Newsletter vom November 2018: «Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die BERENIS aufgrund der Ergebnisse und deren Bewertung das Vorsorgeprinzip zur Regulierung von HF-EMF[iii] unterstützt.[iv]»

Im Weiteren hat das Bundesamt für Umwelt in ihrem Informationsbrief an die Kantone, vom April dieses Jahres, mit dem Titel: «Mobilfunk und Strahlung: Aufbau der 5G-Netze in der Schweiz» zugegeben, dass es nebst der allseits akzeptierten Wärmewirkung auch eine biologische Wirkung gibt. Gemäss BAFU ist somit die Beeinflussung der Hirnströme wissenschaftlich ausreichend nachgewiesen und es gibt Anzeichen für eine Beeinflussung der Durchblutung des Gehirns, für eine Beeinträchtigung der Spermienqualität, für eine Destabilisierung der Erbinformation sowie für Auswirkungen auf die Expression von Genen, den programmierten Zelltod und oxidativen Zellstress!

Trotzdem wird die Industrie- und Mobilfunklobby nicht müde zu erwähnen, dass bei 5G in der Schweiz gleiche und ähnliche Frequenzbänder und dieselbe Signalstruktur wie bei andern Mobilfunktechnologien eingesetzt werden und deshalb sich die biologische Wirkung kaum unterscheidet und die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse weiterhin Gültigkeit hätten.

  • Fakt ist aber, dass bei der NTP Studie aus den USA, welche einen Krebsentstehung nachgewiesen hatte, die 2G & 3G Technologie verwendet wurde, welche trotz verschiedener Signalstruktur das gleiche Resultat geliefert haben! Somit kann davon ausgegangen werden, dass die Ergebnisse dieser Studie auch für 4G & 5G gelten!
  • Fakt ist auch, dass das Schreiben des BAFU auf Untersuchungen mit verschiedenen Mobilfunktechnologien basiert und somit klar aufzeigt, dass es schon lange Anzeichen auf schädliche Wirkungen bei Mensch und Umwelt gibt!
  • Kommt hinzu, dass bei 5G, sich gegenüber den bekannten Technologien wichtige Parameter geändert haben. So werden höhere Bandbreiten, schnellere Reaktionszeiten und stärkere Signale verwendet. Dies unterstützt den Standpunkt, dass 5G eher einen grösseren negativen Einfluss haben wird als die bekannten Technologien.

Elektromagnetische Strahlung hat Auswirkungen auf die Gesundheit und die Umwelt, denn …

  • sonst würde die Schweizer Rückversicherung das Risiko von Schäden durch Mobilfunkstrahlung versichern!
  • sonst gäbe es nicht gegen 800’000 Elektrohypersensible Menschen in der Schweiz!
  • sonst gäbe es nicht eine massive Zunahme von Schlafstörungen, hervorgerufen durch elektromagnetische Strahlung[v]!

Es ist an der Zeit, die Halbwahrheiten, welche uns immer wieder aufgetischt werden, nicht mehr hinzunehmen! Wir müssen uns für eine gesündere Umwelt für uns und vor allem unsere Kinder, für die alten und kranken Menschen sowie die Tiere und die Natur einsetzen! Wir lassen uns nicht mehr mit Aussagen abspeisen, es gäbe keine wissenschaftlichen Nachweise, dass Mobilfunk schädlich ist! Denn wir alle wissen: «Die Industrie und die Behörden haben beschlossen, dass Mobilfunkstrahlung kein Risiko darstellt!»

[1] National Toxicology Program, U.S. Department of Health and Human Services

[1] www.scientificamerican.com/article/new-studies-link-cell-phone-radiation-with-cancer/

[1] Hochfrequente Elektromagnetische Felder (Mobilfunkstrahlung)

[1] Newsletter BERENIS – Sonderausgabe November 2018

[1] www.aerzteblatt.de/archiv/59105/Studie-Handystrahlung-verursacht-Schlafstoerungen

[i] National Toxicology Program, U.S. Department of Health and Human Services

[ii] www.scientificamerican.com/article/new-studies-link-cell-phone-radiation-with-cancer/

[iii] Hochfrequente Elektromagnetische Felder (Mobilfunkstrahlung)

[iv] Newsletter BERENIS – Sonderausgabe November 2018

[v] www.aerzteblatt.de/archiv/59105/Studie-Handystrahlung-verursacht-Schlafstoerungen

Pierre Dubochet

in raduno
Die Strahlung von drahtlosen Geräten zerstört unser Gehirn.
Pierre Dubochet, Radioingenieur, Experte für nichtionisierende Strahlung, Vorstand von frequencia

https://www.youtube.com/watch?v=DZJTnqvB7-M

Ein menschliches Gehirn verarbeitet jede Sekunde Milliarden und Abermilliarden von Informationen in Form von elektrischen Impulsen. Dies ist ohne jeglichen Vergleich mit den leistungsfähigsten elektronischen Supercomputern, die man als miserable Schnecken bezeichnen könnte. Der Körper nimmt die Umwelt auf unterschiedliche Weise wahr, durch unzählige allgemeine oder spezielle Sinnesrezeptoren, die an bestimmte Reizes angepasst sind, wie Temperatur, Druck, Vibration, Hunger, Durst, Dehnung, Licht, Gleichgewicht, Schall, Geschmack, Geruch… Vor allem dank der Spezialisierung seiner Nervenenden konnte der Mensch seine Effektivität und Überlebenschancen steigern.

Diese Informationen werden in unseren Zellen elektrisch an unser Gehirn weitergeleitet. Einige dieser Informationen erzeugen Reflexreaktionen. Andere Informationen werden vom Unbewussten verarbeitet. Ein sehr kleiner Teil wird zu unserer bewussten Wahrnehmung. Zufällig hat die von drahtlosen Geräten erzeugte digitale Modulation eine starke Affinität zu bestimmten elektrischen Übertragungen unseres Nervengewebes. Während unserer Evolution hat unser Körper keinen Schutz vor dieser Elektrizität entwickelt, die heute die natürliche Strahlung um Millionen von Millionen von Malen übersteigt.

Wenn wir von einer feindlichen Umgebung wie Temperaturdifferenz, Sauerstoffmangel, Vergiftung oder Strahlenbelastung betroffen sind, produziert unser Körper Stressproteine. Stressproteine helfen bei der Selbstverteidigung. Sie aktivieren einen Wachsamkeitsreflex, der es erlaubt, Umweltangriffen zu entgehen. Kurzfristig ist Stress von Vorteil. Wenn es chronisch wird – was der Fall ist, wenn unsere Büros und Lebensräume ständig dieser Strahlung ausgesetzt sind – stellt Stress ein großes Risiko für die Nerven-, Herz-Kreislauf- und Verdauungsfunktionen dar. Chronische Belastung kann auch das Hormonsystem und das Immunsystem erschöpfen.

All dies führt zu verschiedenen Möglichkeiten. Erhöhte Ermüdungsfähigkeit. Ein mehr oder weniger weit verbreiteter Entzündungszustand mit erhöhtem Risiko für chronische Krankheiten. Eine Abnahme der Strahlenverträglichkeit. Strahlenunverträglichkeit wird oft mit Elektrohypersensibilität oder EHS verwechselt. Eine Intoleranz gegenüber den Wellen bedeutet nicht, dass sie erkannt werden. Ein intoleranter Mensch leidet unter Behinderungssymptomen nach einer variablen Zeitspanne, weil sein Körper das Vorhandensein eines physischen Elements, sei es einer Nahrung, einer Chemikalie oder einer Strahlung, nicht kontrollieren kann. Wir sprechen von Elektrohypersensibilität, wenn Strahlung von Nozizeptoren, Schmerzrezeptoren, wahrgenommen werden kann.

Die Exposition gegenüber Strahlung regt eine große Anzahl von Zellen an, die zufällige Phänomene auslösen. Dies ist schädlich für das biologische Gleichgewicht. Der Körper kompensiert diese Nebenwirkungen, indem er andere Zellen mobilisiert. Chronische Strahlenexposition erhöht daher den Energieverbrauch. Ein erhöhter Bedarf kann zu einem Mangel an Vitaminen, Spurenelementen und Aminosäuren führen. Die Anwesenheit von Strahlung zwingt den Körper, den Energieverbrauch zu verändern. Die Energiebilanz ist für Kinder und vor allem für Babys unerlässlich. Das Kind schläft etwa sechzehn Stunden am Tag. So wird der größte Teil der Energie für das Wachstum und nur ein kleiner Teil für die Muskeln verbraucht. Jede chronische Strahlenbelastung kann das Gleichgewicht verändern und hat Konsequenzen für die Zukunft.

Noch eine Sache. Unser Gehirn befindet sich in einem ständigen Anpassungsprozess. Unsere mentalen, intellektuellen und körperlichen Aktivitäten beeinflussen sowohl die Anzahl als auch die Lage der Verbindungen zwischen Neuronen. Drei Beispiele. Taxifahrer nutzen ständig ihr räumliches Videogedächtnis. Sie haben einen Hippocampus mehr als der Durchschnitt. Professionelle Musiker haben einen Kortex – einen Bereich, der die Fingerbewegungen kontrolliert – der dichter als normal ist. Wer jahrelang meditiert, entwickelt die linke präfrontale Region des Kortex, setzt positive Emotionen ein und entwickelt leichter Gamma-Hirnströme. Die winzigen natürlichen elektrischen Variationen des Gehirns passen sich ständig an, um unsere intellektuellen Fähigkeiten und unsere Persönlichkeit zu produzieren.

Unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen natürlichen internen elektrischen Feldern und physikalisch ähnlichen künstlichen elektrischen Feldern. Die Strahlung von drahtlosen Geräten zerstört unser Gehirn. Die Strahlung von drahtlosen Geräten verändert die Lebenswege. Sie erschwert das Lernen. Sie verwandelt die

Persönlichkeit. Sie erschöpft. Sie fördert chronische Krankheiten. Sie fördert die Degeneration des Hirngewebes. Sie erzeugt Varianten der normalen Alterung. Mehr denn je müssen wir uns heute auf die wissenschaftliche Vision der Umweltmedizin und ihren präventiven Ansatz konzentrieren. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Hans-Ueli Jakob

in raduno
Eine Anlage gilt als zumutbar, wenn weniger als 10% der Bevölkerung im Wohlbefinden gestört werden.

Hans-Ulrich Jakob. Elektroingenieur IUT, Präsident von Gigaherz

https://www.youtube.com/watch?v=7z83fWGBsXU

Herzlichen Dank, dass Ihr so zahlreich zu meiner Geburtstagsparty gekommen seid. Ich bin nämlich heute morgen um 4 Uhr 30 exakt 81 Jahre alt geworden. Als wahrscheinlich Dienstältester hier auf diesem Platz möchte ich Euch eine Botschaft aus dem Jahre 1996 überbringen, als sich unsere Regierung erstmals mit Grenzwerten für elektromagnetische Feldstärken befassen musste.

Im Jahre 1996 wollte man den Kurzwellensender Schwarzenburg von Schweizer Radio International sogenannt sanieren. Weil zuvor zwei wissenschaftliche Studien ergeben hatten, dass es in den bestrahlten Zonen rund um den Sender

  • 5 mal mehr Schlaf-gestörte
  • 4 mal mehr Depressive
  • 3 mal mehr Krebskranke
  • 2 mal mehr Diabetes-Fälle gab,

als in den unbestrahlten Zonen. Und dies bei Feldstärken zwischen 0.4 und 4 V/m. Was ziemlich genau der heutigen Belastung durch Mobilfunksender entspricht.

Weil sich damals hinter der sogenannten Sanierung jedoch eine Verstärkung der Anlage um den Faktor 5 anstatt eine Reduktion verbarg, entschieden sich die Regierenden zu folgendem Erlass:
«Eine Anlage gilt als zumutbar, wenn weniger als 10% der Bevölkerung im Wohlbefinden gestört werden.
Sanierungen sind erst erforderlich, wenn mehr als 25% der Bevölkerung erheblich gestört sind.
Schlafstörungen gelten nicht als Schädigung, sondern lediglich als Belästigung.»

Was hier steht ist ein Zitat aus dem damaligen Umweltverträglichkeitsbericht zu Handen des Bundesrates.»
Obschon der Sender infolge eines Volksaufstandes 1998 abgebrochen werden musste, hat sich dieser Unfug von den 10 und 25% in der nachfolgende Gerichtspraxis festgefressen.

In einem ersten Mobilfunk-Prozess gegen die Verordnung über nichtionisierende Strahlung des Bundesrates hat das Bundesgericht am 30.8.2000 entschieden:

«Grenzwerte sind nicht nach medizinischen Gesichtspunkten festzulegen, sondern nach wirtschaftlicher Tragbarkeit und technischer Machbarkeit»

Am 08.02.2001 hat das Aargauische Verwaltungsgericht mit folgendem Urteilsspruch nachgedoppelt: «Das Schweizerische Umweltschutzgesetz ist kein Verhinderungsgesetz, sondern ein Massnahmengesetz. Die Nachfrage nach bestimmten Erzeugnissen soll nicht untersagt, sondern mit einer gewissen Risikominderung befriedigt weren.»

Und am 05.03.2001 kam vom Bernischen Verwaltungsgericht folgender Spruch: «Die Bevölkerung hat kein Anrecht auf ein Null-Risiko. Grenzwerte dienen lediglich dazu, die Schäden in vertretbaren Grenzen zu halten.»
Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter: Diese Schäden waren nie vertretbar und werden es nie sein! Machen wir diesem Spuk endlich ein Ende!

Tamlin Schibler-Ulmann

in raduno
Wir sind nicht einverstanden! Wir sind die Mehrheit und möchten von unserem Staat angehört werden. Wir sind GEGEN Zwangsbestrahlung und FÜR WAHLFREIHEIT!

Tamlin Schibler-Ulmann, Co-Präsiditentin frequencia.

https://www.youtube.com/watch?v=0PyUfEQrlWk

Danke, dass Ihr heute an diesem wichtigen Tag so zahlreich erschienen sind. Zunächst wären wir euch dankbar, wenn Ihr eure Mobiltelefone zum Wohle von uns allen ausschalten oder in den Flugzeugmodus stellen könntet.

Heute wenden wir uns an unsere Regierung, weil sie offensichtlich nicht zu uns kommt. Umfragen zeigen zwar, dass die Mehrheit der Schweizer gegen die 5G-Technologie ist, aber unsere Regierung lässt zu, dass sie mit hoher Geschwindigkeit in unserem Land eingesetzt werden kann und sie hört uns nicht an.

Mit Höchstgeschwindigkeit, das können wir wirklich sagen. Wusstet Ihr, dass derzeit in der Schweiz ein Drittel aller 5G-Antennen steht? Wusstet Ihr, dass die Schweiz, ohne Japan dazuzurechnen, mehr 5G-Antennen zählt als alle anderen Länder der Welt zusammen? Wusstest Ihr, dass es in China noch gar keine gibt?

Findet Ihr das normal? Wir NICHT!

Wir sind NICHT damit einverstanden, dass wir gezwungen sind, Technologien einzusetzen, die Ärztinnen, Ärzte und Wissenschaftler auf der ganzen Welt, einschließlich der FHM-Ärzte, beunruhigen, obwohl wir nicht danach gefragt haben!

Wir sind NICHT damit einverstanden, dass wir unsere Kinder, unsere Babys, unsere Tiere, unsere Insekten, unsere Bäume gewaltsam bestrahlen, wenn wir um nichts gebeten haben (geschweige denn sie!)!

Wir sind NICHT damit einverstanden, dass man die unzähligen unabhängigen Studien, die seit Jahrzehnten die vielen biologischen Schäden durch drahtlose Technologien belegen, nicht berücksichtigt werden.

Wir sind NICHT damit einverstanden, dass wir alle als Laborratten für dieses globale Experiment dienen, um das wir nicht gebeten haben!

Wir möchten nicht, dass noch massiver auf die bereits erschöpften kostbaren Ressourcen unserer Erde zurückgegriffen wird, um Milliarden von miteinander verbundenen Objekten herzustellen, die verwendet werden, um…. was genau? Oh ja, UM UNS ALLE ZU KONTROLLIEREN!

WIR SIND DAMIT NICHT EINVERSTANDEN!

Aber wenn wir nichts tun, wird genau das passieren, sehr bald schon. Es wird 5G-Antennen und angeschlossene Objekte geben, die in unser Haus, unseren Garten, unser Kinderzimmer strahlen. Kein Zentimeter der Erde wird verschont sein, da man ja sogar plant, 5G aus dem Weltraum zu schicken.

Aber wir sind hier und werden es nicht zulassen. Denkt nicht, dass wir machtlos sind! Weit gefehlt! Insgesamt, und wie ich es eingangs sagte, SIND WIR die MEHRHEIT, wir können unserer Regierung und den Industriellen sagen, dass wir nicht einverstanden sind. Dass dies nicht die Welt ist, in der wir leben wollen. Die Absurdität des Gewinns vor dem Leben hat lange genug angedauert!

Heute weigern wir uns, uns mit Gewalt bestrahlen zu lassen und fordern Wahlfreiheit.

Wir wollen ein sofortiges Moratorium für die 5G-Technologie im ganzen Land.

Wir wollen eine völlige Neubewertung des Einsatzes von drahtlosen Technologien, damit dem Leben als Ganzes Vorrang eingeräumt wird. Und es ist möglich. Es gibt Lösungen.

Wir haben die grosse Freude, Wissenschaftler, Ärzte, Politiker und Vertreter der Bevölkerung begrüßen zu dürfen, um der Öffentlichkeit zu zeigen, welche Risiken die 5G-Technologie für unsere Gesundheit-, Umwelt-, Sicherheit- und Demokratie birgt. Um zu verdeutlichen, inwieweit die Wahrheit über die Auswirkungen dieser Technologie vor uns verborgen ist. Aber wir wollen auch und vor allem zeigen, dass wir nicht machtlos sind und dass es heute an der Zeit ist, uns alle gemeinsam für Technologien zu mobilisieren, die Menschen und Umwelt dienen und nicht umgekehrt.

Die Reden werden in deutscher oder französischer Sprache gehalten. Sobald die Veranstaltung fertig ist, findet Ihr die gesamten Reden auf der Website frequencia.ch. Englisch folgt am Donnerstag, den 26. September um Mitternacht, gerade rechtzeigig auf den Klimastreik hin, um auch die Auswirkungen von Mobilfunk auf das Klima zu demonstrieren.

Bitte applaudiert Hans-Ulrich Jakob, Pierre Dubochet, Marcel Hofmann, Cornelia Semadeni, Elidan Arzoni und Valérie Jacquemet, die uns aufzeigen, wie sehr Mobiltelefone und 5G unsere Gesundheit gefährden.

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