Start der SaferPhone Initiative

13. November 2020 in Blog

JA zu einem fortschrittlichen, gesundheits- und umweltverträglichen Kommunikationsnetz

Alle kommunizieren, ob zuhause, an der Arbeit, im HomeOffice, unterwegs, beruflich oder in der Freizeit. Dabei wollen wir die bestmögliche Kommunikationsinfrastruktur benutzen können.
Diese soll schnell und sicher sein, aber auch die Risiken für Gesundheit und Umwelt gering halten. Wer will denn seine Gesundheit unnötigen Risiken aussetzen und stärker bestrahlt werden als absolut notwendig?

Wir können das stetige Wachstum der Strahlenbelastung nicht zulassen. Statt das Mobilfunknetz nach altem Konzept weiter auszubauen, gilt es, den Netzausbau zukunftstauglich umzugestalten. Durch die Volksinitiative soll der Gesundheitsschutz vor Elektrosmog (nichtionisierende Strahlung), insbesondere Mobilfunkstrahlung, in der Bundesverfassung verankert und dank einer strahlungsarmen Infrastruktur garantiert werden.

Der landesweite Widerstand gegen Antennen-Baugesuche steht in unmittelbarer Verbindung mit einem weltweit bestätigten Erfahrungswissen. Aufmerksame Ärzte, Komplementärmediziner, Messfachleute und vor allem direkt Betroffene wissen seit mehr als 20 Jahren, welche Krankheitsbilder Mobilfunkantennen hervorrufen können. Die Befindlichkeitsstörungen und Gesundheitsschäden sind offensichtlich und können nicht ignoriert werden.

Wie man sich zur Initiative und Unterschriftensammlung registrieren kann

Starten Sie mit uns die SaferPhone-Initiative «Für eine Kommunikation mit mehr Schutz und weniger Strahlung». Registrieren Sie sich, bleiben Sie informiert. Wir informieren Sie umgehend, sobald die Unterschriftensammlung gestartet wird: Saferphone Initiative | Registrieren (saferphone-initiative.ch)

Was wir verhindern wollen

  • Beeinträchtigung und Schädigung der Gesundheit durch Elektrosmog und Funkstrahlung. Diese setzen unsere Körperzellen unter Stress und schädigen unsere Gesundheit. Auch Tiere und Pflanzen leiden unter der Strahlung und können geschädigt werden.
  • Massive Strahlenbelastung bei der Nutzung von Kommunikationsmedien. Das Smartphone stellt eine grosse Strahlenquelle dar, vor allem wenn es aus Innenräumen unnötigerweise eine Verbindung mit Mobilfunkantennen herstellen muss. Heute findet 80 % der mobilen Kommunikation in Innenräumen statt.
  • Bestrahlung durch Mobilfunksendeanlagen. Wir wollen verhindern, dass unsere Lebensräume durchstrahlt werden, wir uns nicht mehr erholen können und statt dessen – manchmal sogar unbemerkt der Ursache – krank werden. Die Betreiber wollen den Grenzwert von 6 V/m auf 20 V/m erhöhen. Es muss von einer 3-4 fach höheren Strahlenbelastung ausgegangen werden.
  • Unnötige Strahlenbelastung in öffentlichen Gebäuden oder im Verkehr. Überall treffen wir auf stark strahlende Netzwerke in öffentlichen Gebäuden, Schule, Kindergarten, Spital und Verkehr.
  • Planloser Ausbau von diversen Kommunikationsnetzen. Der Ausbau eines neuen 5G-Netzes soll zusätzlich über 10’000 bis 30’000 Mobilfunksendeanlagen benötigen und bis zu einer Million Geräte pro Quadratkilometer vernetzen können. Mit 5G wird bis zum Jahr 2030 eine exponentielle Zunahme auf 20-50 % des Stromverbrauchs prognostiziert – trotz Effizienzsteigerung der Geräte.
  • Einsatz ungeprüfter Technologien mit Risiken für Mensch und Umwelt. Trägerfrequenzen über 6 GHz für die 5G-Mobilfunk-Kommunikation sollten ohne ausreichende Prüfung nicht eingeführt werden.

Weshalb es eine Verfassungsänderung notwendig ist

  • Die Verordnung des Bundesrates über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung
    vom 23. Dezember 1999 ist mehr als 20 Jahre alt. Auch wenn sie gewisse technische Änderungen erfahren hat, basiert sie auf einem Wissensstand, der mit der heutigen Realität und dem heutigen Bedarf nicht mehr in Einklang steht.
  • Bevölkerung, Gemeinden, Kantone und Bundesparlament sollen sich konstruktiv mit der Gestaltung eines sicheren und nachhaltigen Mobilfunknetzes auseinandersetzen können.

Was durch die Initiative umgesetzt werden soll

  • Schutz vor Elektrosmog, insbesondere auch vor Mobilfunkstrahlung. Mensch, Tier und Umwelt sollen durch Bund und Kantone vor nichtionisierender Strahlung ebenso geschützt werden, wie es bei der ionisierenden Strahlung (Gamma-, Röntgen- und Höhenstrahlung) verfassungsmässig schon der Fall ist. Bei der Mobilfunkversorgung kann die Strahlenbelastung durch ein neues Versorgungskonzept massiv gesenkt werden.
  • Die schnellste und sicherste Übertragungstechnik für den Festnetzanschluss. Eine flächen-deckende Grundversorgung aller Gebäude mit einem Breitband-Festnetz-anschluss und schnellstmöglichem Ausbau des Glasfasernetzes ist die Grundlage für eine strahlungsarme Telekommunikation.
  • Einheitliche Netzstruktur für guten Empfang und sicheres Kommunizieren.
    Die Informations- und Kommunikationstechnik soll nach dem Grundsatz der tiefstmöglichen Exposition umgesetzt werden. Mit einem einheitlichen Mobilfunknetz könnte man kürzestmögliche Funkstrecken und somit eine geringe Strahlungsbelastung gewährleisten.
  • Getrennte Mobilfunk- und Internetversorgung für Aussenbereich und Innenräume.
    Der eigene Wohnraum muss vor der Durchstrahlung aus dem öffentlichen Mobilfunknetz geschützt sein. Entfällt die Funkversorgung im Innenraum vo n aussen, so können der Grenzwert für Antennenstrahlung gesenkt und die Antennen-Strahlungsleistungen minimiert werden. Aus dem Gebäudeinnern mobil oder verkabelt aufgebaute Daten- und Gesprächsverbindungen werden über das Breitband-Festnetz geleitet.
  • Keine Zwangsbestrahlung unserer Lebensräume und Wohnungen. Niemand soll im eigenen Wohnbereich unfreiwillig einer Funkstrahlung ausgesetzt sein. Auch private hochfrequente Strahlungsquellen sollen keine Nachbarn belasten. Das kann mit einer passenden Netzstruktur erreicht werden. In unserem Wohnraum können wir selbst entscheiden, wie wir kommunizieren wollen.
  • Geringstmögliche Strahlenbelastung in Innenräumen. Im Falle von lokalen Funkanwendungen innerhalb des Gebäudes für Computer, Telefon, Multimedia,
    Smarthome usw.. gilt das Prinzip der kürzestmöglichen, d.h. auf denselben Raum begrenzten Funkstrecken, auch wegen des Nachbarschutzes. Das Smartphone soll sich nicht mit den Mobilfunkmasten draussen, sondern mit einem Router bzw. Funkmodem verbinden. Am besten ist die Wahl verkabelter und somit ganz strahlungsfreier Kommunikationswege.
  • Berücksichtigung der IKT bei der Energiestrategie und den Klimazielen. Es soll verhindert werden, dass der Stromverbrauch der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) exponentiell ansteigt.

Wo der Initiativtext und die Erklärungen abgerufen werden können

Der Initiativtext ist zusammen mit den Erklärungen zu jedem Absatz auf der folgenden Seite eingestellt. Dort können die Texte immer auch als PDF abgerufen werden: https://saferphone-initiative.ch/DE/initiative/initiativtext.html

Wie man sich für das Lokalkomitee und die Protestkarte melden kann

Weniger als 10% von über 1200 Gesuchen in den letzten 12 Monaten zum Auf- und Ausbau von Mobilfunkantennen sind in den letzten 12 Monaten aufgrund des Widerstands behandelt und bewilligt worden. Allein in diesem Jahr gab es somit faktisch in jeder zweiten Gemeinden Widerstand gegen Mobilfunksendeanlagen. Der Widerstand soll mit der Protestkarte auf der Webseite dargestellt werden – um das bisher unsichtbare Massenphänomen für alle sichtbar und greifbar zu machen: https://saferphone-initiative.ch/DE/protest.html

Wenn Sie auch mithelfen wollen, können Sie ein bevorzugtes Regionalkomitee in ihrer Nähe auswählen und sich dann per Formular anmelden:
https://saferphone-initiative.ch/DE/unterstuetzung/lokalkomitees.html

Kostenloser Bezug der Kampagnen-Fahne. Wir suchen noch nach Sponsoren. Diese kann bei uns auf der Webseite vorbestellt werden: https://saferphone-initiative.ch/DE/unterstuetzung/material-bestellen.html

Wo man die SaferPhone-Fahne bestellen kann

Sie können die SaferPhone-Fahne vorbestellen. Sobald die Fahne produziert wurde, werden wir diese ausliefern. Die Produktion einer grossen Stückzahl und der Versand sind mit hohen Kosten verbunden. Daher ist jede Unterstützung und Spende sehr willkommen. Zur Bestellung:

https://saferphone-initiative.ch/DE/unterstuetzung/material-bestellen.html

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