Nationale Kundgebung «STOP 5G»: Nahezu 3000 Personen fordern ein nationales Moratorium für die Einführung von 5G in Bern

10. Mai 2019 in Medienmitteilung

Bern, 10. Mai 2019  Ein Grosserfolg für die nationale Kundgebung «STOP 5G» am heutigen Freitagabend in Bern. Auf dem Waisenhausplatz fanden sich knapp 3000 Personen ein, um ihrer Missbilligung gegenüber der Einführung der neuen 5G-Technologie Ausdruck zu verleihen. Renommierte Redner und Rednerinnen aus den Bereichen der Politik, Wissenschaft und Medizin sprachen auf dem Podium. Zufrieden mit dem Ergebnis, fordern die Organisatoren und Organisatorinnen der Bürgervereinigung STOP 5G insbesondere, dass unverzüglich ein nationales Moratorium für 5G verhängt wird, bis eine ausreichende Anzahl unabhängiger wissenschaftlicher Studien vorliegt, die auf eine Unbedenklichkeit dieser Technologie hinweisen.

Teilnehmer aus der ganzen Schweiz fanden sich in grosser Zahl zur Kundgebung in Bern ein, gar ein eigener Reisebus wurde für die Demonstranten aus dem Tessin zur Verfügung gestellt. Auf friedliche, aber entschlossene Weise zeigten sie ihre Missbilligung gegenüber der Einführung einer Technologie, die Anlass zu berechtigten Ängsten betreffend Gesundheit, Sicherheit und Umwelt gibt. Verschiedene Redner und Rednerinnen ergriffen auf der Bühne das Wort, darunter der SP-Nationalrat Thomas Hardegger und Sabine Glauser, die Waadtländer Abgeordnete der Grünen. Weitere Sprecher und Sprecherinnen waren zwei Mediziner, ein Molekular-Biophysiker und drei Elektroingenieure/Experten für Elektrosmog. Spannend und sehr eindrücklich waren auch die Zeugenberichte von elektrohypersensiblen Personen.

Gesundheit vor Profit

Den Organisatoren und Organisatorinnen der Bürgervereinigung «STOP 5G» gelang es, ihren Forderungen Ausdruck zu geben und die wachsende Beunruhigung der Schweizer Bevölkerung gegenüber Mobilfunk sichtbar werden zu lassen. Insbesondere verlangen sie, dass unverzüglich ein nationales Moratorium für die 5G-Technologie verhängt wird, bis eine ausreichende Anzahl unabhängiger wissenschaftlicher Studien vorliegt, die auf eine Unbedenklichkeit dieser Technologie hinweisen. Überdies lehnen sie die Erhöhung der aktuellen Grenzwerte der NIS-Verordnung ab. Ebenso sind sie gegen eine Änderung der Messmethode, die eine Erhöhung der Strahlungsbelastung über die geltenden Grenzwerte hinaus nach sich ziehen würde. Die Debatte um die Einführung der neuen Technologie soll auch zu einem vermehrten Nachdenken über die schon existierende Belastung durch nichtionisierende Strahlung führen. Angestrebt werden ferner ein besserer Schutz und eine gründlichere Aufklärung der Bevölkerung und die Anerkennung des bereits bestehenden Leidens von elektrohypersensiblen Personen, die sich in einer vielfach sehr prekären Situation befinden.

Ausführlichere Informationen zu unseren Anliegen finden Sie in unserem Infoflyer, welcher während der Veranstaltung auch an die Demonstranten verteilt wurde.

Überlegen wir uns gründlich, was wir wirklich wollen, für uns und unsere Erde!
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Infoflyer Stop 5G als PDF

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